(hcz) Mit "Links" will es Ali Daniel Zant in den Landtag schaffen. Genauso wie Christian Weidner als Direktkandidat im Stimmkreis Tirschenreuth, und Sebastian Paul will in den Bezirkstag. In der "Villa" läuteten die Kandidaten den Beginn des Wahlkampfs ein. Dieser ende, so Kreisvorsitzender Weidner, nicht am 14. Oktober. Weiteres Ziel sei der Einzug 2020 in den Weidener Stadtrat.
"Die Linke" verstehe sich in Bayern als "Hüterin der Verfassung", erklärte Zant. Der 47-jährige Vater dreier Kinder, der in Weiden lebt und in Tirschenreuth als technischer Angestellter arbeitet, sagte, die soziale Marktwirtschaft, wie in der Bayerischen Verfassung verankert, sei von CSU und SPD gleichermaßen bedroht. Es gelte, die Alleinherrschaft der CSU zu beenden. Die Schönheit Bayerns werde durch Stromtrassen und Betonierung zerstört. "Bayern hat Besseres verdient", so Zant. Deshalb werde man mit dem Motto "Söder quälen - Linke wählen" erfolgreich sein.
Paul, der in Weiden internationales Management studierte und derzeit an seiner Doktorarbeit zum Thema "Flüchtlinge und Migration" in Budapest arbeitet, stellt Friedens- und Abrüstungspolitik ins Zentrum seines Engagements. Soziale Fragen und Migration seien derzeit die bestimmenden Themen in Europa. Da durch die Waffenexporte der bayerischen Rüstungsindustrie immer mehr Flüchtlinge produziert würden, fordert der 28-Jährige einen sofortigen Stopp der Waffenproduktion. Auch die Kultur, besonders wichtig um die Lebensqualität zu verbessern, sei eine wichtige Aufgabe im Bezirkstag, der er sich widmen wolle.
Für die Zeit vor Land- und Bezirkstagswahl kündigten die Kandidaten Zant und Weidner mehrere Veranstaltungen ihrer Partei an. So komme am 18. September Bundesvorsitzender Bernd Rixinger nach Weiden.
Weiden in der Oberpfalz
29.07.2018 - 13:50 Uhr
Kampfansage von "Links"
von Autor hcz
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