Weiden in der Oberpfalz
05.12.2018 - 18:35 Uhr

Katastrophenschutz verbessern

Die "Zeit der Gerichte" nennt es die Vorsitzende Hilde Lindner-Hausner. Denn die Themen, mit denen sich die Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen beschäftigt, sind brisant.

Setzen sich für Gesundheit un Wohl ihrer Mitbürger ein: Hilde Lindner-Hausner, Sonja Schuhmacher, Brigitte Schnappauf und Renate Löw. Bild: Kunz
Setzen sich für Gesundheit un Wohl ihrer Mitbürger ein: Hilde Lindner-Hausner, Sonja Schuhmacher, Brigitte Schnappauf und Renate Löw.

Herausragende Aktionen der Bürgerinititative gegen atomare Anlagen waren die Gedenktage zu den Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl, die Demo vor der Max-Reger-Halle zum Besuch des Innenministers Joachim Hermann beim Dreikönigsempfang der CSU sowie der Filmabend im Kunstverein sowie das Filmgespräch zur Kinovorführung Wackersdorf.

"Es ist die Zeit der Gerichte", so formulierte die Vorsitzende Hilde Lindner-Hausner bei der Jahreshauptversammlung die Tatsache, dass zunehmend Gerichte über Verfahren entscheiden müssen, weil die Politik ihrer Aufgabe zur korrekten Anwendung des Umweltrechtes nicht nachkomme. Musterbeispiel sei die Rodung im Hambacher Wald.

Das Engagement mit Einwendungen und Beteiligungen bei Atomanlagen reichte von Garching über Lingen, Gronau, Temelin, Dukovany, Hinkley Point, Wylfa bis Tihange, Doel und Cattenom. BI-Mitglieder beteiligten sich bei Aktionen zu Klima, Kohle, Abrüstung, Erneuerbare und Fracking sowie zu Stromtrassen.

Im Anschluss an die Sitzung, in der Vorsitzende Hilde Lindner-Hausner, Kassiererin Renate Löw, Schriftführerin Sonja Schuhmacher und Vorstandsmitglied Brigitte Schnappauf gewählt wurden, zeigte die Inititative den österreichischen Film "Der erste Tag" über die Reaktorkatastrophe im tschechischen Dukovany.

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