22.08.2018 - 17:07 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Keine Sekunde gezögert

Stefan Bergler rettet seinem Lehrer das Leben, und wird dafür vom niederbayerischen Regierungspräsidenten Rainer Haslbeck ausgezeichnet. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß gratuliert seinem Angestellten nun für dessen Courage.

"Es ist eine schöne Sache, solche Mitarbeiter zu haben." Mit diesen Worten gratuliert Oberbürgermeister Kurt Seggewiß Stefan Bergler zu dessen Auszeichnung zum Lebensretter durch den niederbayerischen Regierungspräsidenten Rainer Haslbeck. Bergler hatte im Februar 2017 seinem Berufsschullehrer das Leben gerettet.
von Wolfgang Fuchs Kontakt Profil

(fuw) Es sei "eine schöne Sache, solche Mitarbeiter zu haben", lobt Oberbürgermeister Kurt Seggewiß Stefan Bergler, Angestellter in der Stadtverwaltung. Als Anerkennung für seine Tat erhalte Bergler einen Tag Sonderurlaub, versprach der OB.

Der damalige Auszubildende aus Kaltenbrunn und dessen Mitschülerin Lorena Neuberger aus Steinach/Kreis Straubing-Bogen hatten am 1. Februar 2017 während eines Skiausflugs ihrer Klasse von der Berufsschule für Verwaltung in Regensburg ihrem Lehrer das Leben gerettet, als dieser beim Langlauf am Geißkopf vor ihren Augen mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen war. Während Neuberger einen Notruf absetzte, habe Bergler sofort mit der Mund-zu-Mund-Beatmung und der Herzdruckmassage begonnen. Gezögert habe er nicht. "Besser eine gebrochene Rippe als ein Hirnschaden", erinnert er sich.

Für diese vorbildliche Tat hatte Rainer Haslbeck, Regierungspräsident von Niederbayern, den Berufsschülern in Landshut gemeinsam mit 16 anderen Lebensrettern eine öffentliche Anerkennung in Form einer Urkunde und der Medaille Patrone Bavaria verliehen. Am Dienstag gratulierte Seggewiß in seinem Amtszimmer im neuen Rathaus Bergler zu dessen Auszeichnung als Lebensretter mit den Worten: "Ich freue mich, dass es bei uns Menschen gibt, die sich für andere einsetzen. Wer andere aus einer Lebensgefahr rettet, handelt vorbildlich und verantwortungsbewusst."

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