11.07.2019 - 10:58 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Kreisverbindungskommando Neustadt: Reservisten treffen sich in Ostmarkkaserne in Weiden

Raketenwerfer, Hundestaffel, Fahrzeuge der Lagerfeuerwehr und etwa 100 Gäste finden sich auf der Ostmarkkaserne ein. Wenn das Kreisverbindungskommando Neustadt die Reservisten zur Geselligkeit lädt, ist die Resonanz in Weiden ungebrochen.

Fast 100 Gäste folgten der Einladung des Kreisverbindungskommando Neustadt/WN in die Ostmarkkaserne.
von Werner ArnoldProfil

Bei der Geselligkeitsveranstaltung des Kreisverbindungskommando (KVK) Neustadt kamen viele Feuerwehren aus dem Landkreis, die Lagerfeuerwehr aus Grafenwöhr hatte verschiedene Fahrzeuge aufgefahren, die Hundestaffel des BRK war mit ihren Vierbeinern anwesend, das Arterienbataillon 131 hatte noch von Grafenwöhr kommend den Raketenwerfer Mars platziert. Der KVK-Kommandeur Oberstleutnant Thomas Spörl freute sich, dass auch etliche Bürgermeister, die Vertreter der Landespolizeiinspektionen, die Bundespolizei, das ILS, das THW, die Wasserwacht, das BRK, das Wasserwirtschaftsamt und der Feldwebel für Reservistenarbeit, Hubert Rosner, in die Ostmarkkaserne in Weiden kamen. Mehrere Tage sind die Männer der Reserve im Rahmen einer Reservedienstleistung bereits unterwegs.

Spörl lobte die Bereitschaft der Männer des KVK bei Übungen. Es sei nicht selbstverständlich das Ehrenamt neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen zu erfüllen. Als Neue im KVK begrüßte Spörl Hauptmann Ulrich Hornstein und Hauptfeldwebel Johannes Schlosser. Es wird in den nächsten Jahren wieder eine „Vollübung“ geben, kündigte er an. "Wir müssen von der reinen Phantasie auf eine schnelle Realität vorbereiten. Wir sind hier in der nördlichen Oberpfalz mit der Bundeswehr an vier Standorten gut auf gestellt."

Landtagsabgeordneter Stefan Oetzinger fand den Gedankenaustausch zwischen den Blaulichtorganisationen sehr wichtig. Hausherr und Kommandeur des Artilleriebataillion 131, Oberstleutnant Sven Zickmantel, war von der Veranstaltung begeistert: Dies habe er in seiner langjährigen Dienstzeit noch nicht erlebt. Da die Personalstärke durch den Wegfall der Wehrpflicht dünn ist, lud er die Ungedienten ein, sich der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen. Er bat die Gäste, sich gleich auf den Marder zu „stürzen“, denn seine Soldaten kamen gerade aus Grafenwöhr und wollten so schnell wie möglich ins verdiente Wochenende. Neben der Besichtigung der Fahrzeuge, dem Schießen mit Handwaffen am Schießsimulator, konnten die Gäste auch die Letra-Bahn testen.

Der stellvertretenden Kommandeur Thorsten Klapp vom Regionalstab Territoriale Aufgaben der Bundeswehr Ost aus Bogen ließ die Angehörigen des KVK antreten und würdigte den Einsatz von Spörl und seinen Mannen.

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