20.11.2019 - 11:12 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Kriegersiedlung" investiert in Wohnungsbestand

Modernisierungen in den Immobilienbestand tätigte die Baugenossenschaft „Kriegersiedlung“ 2018. Dank guter Rücklagen kann ein kleiner Bilanzverlust geschultert werden.

Die Baugenossenschaft "Kriegersiedlung" mit Aufsichtsrat und Vorstand nach den Ergänzungswahlen mit Vorstandssprecher Christian Würl (Dritter von rechts) und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Alfons Klinke (Dritter von links).
von Autor rdoProfil

Die individuell gestalteten 135 Wohnungen in 28 Häusern bieten auf 8354 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche zeitgerechtes Wohnen. Sie liegen hauptsächlich im Bereich zwischen Fehr-/Acker- und Georg-Leipold-Straße. 37 Garagen stehen des Mietern zur Verfügung.

Als Vorsitzender des Aufsichtsrats begrüßte Alfons Klinke die Genossenschaftsmitglieder im Gasthof Naber zur Mitgliederversammlung. "Ziel ist ein Miteinander in selbstbestimmter, sozial verantwortlicher und respektvoller Nachbarschaft", sagte Christian Würl. Er appellierte in seinem Vortrag "Wohnen in einer starken Gemeinschaft" an die Mitbewohner, für einen respektvollen Umgang zu sorgen.

Er dankte allen Mitarbeitern, Vorständen, Aufsichtsräten und Firmen, die sich zum Wohl der Genossenschaft in vielfältiger Weise einbrachten. Eine bedingungslose Anwendung der Gewinnmaximierung, die keine Rücksicht auf die soziale Verantwortung nimmt, werde von der Genossenschaft jedoch abgelehnt, verdeutlichte Würl. Die Orientierung an dem zu erwartenden Wohnraumbedarf und der Instandhaltung von bezahlbarem Wohnraum seien die Ziele.

Erhöhte Ausgaben

Wegen umfangreicher Modernisierungen, besonders in der Wohnanlage "An den Städeln", wo gebrochene alte Rohre der Kanalisation und die Infrastruktur der Häuser mit Kellerzugängen und Asphaltierungsarbeiten zu erledigen waren, fielen erhöhte Ausgaben an. Bei 238 371 Euro Instandhaltungsarbeiten und einer Bilanzsumme von 1,8 Millionen Euro entstand 2018 ein Verlust von 19 795 Euro, der mit dem rückgestellten Gewinn des Vorjahres von 66 612 Euro kompensiert werden kann. Die Dividende bleibt unverändert bei 4 Prozent für die 226 Mitglieder mit 738 Anteilen.

Der Prüfungsbericht bescheinigte geordnete finanzielle Verhältnisse. Eine Satzungsänderung hinsichtlich der Bilanzierung nach dem neuen Handelsgesetz sowie die Aktualisierung der Gesetzestexte erfolgten nach zwölf Jahren per Abstimmung.

Die Zufriedenheit der Genossenschaftsmitglieder zeigte sich in der anschließenden Ergänzungswahl für den ausgeschiedenen Vorstand Olaf Pohl und die beiden Aufsichtsräte Andreas Förster und Michael Bäumler, die in ihren Ämtern bestätigt wurden.

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