Bereits im Vorfeld hatte sie beim Tag der offenen Gerätehaustür und weiteren Gelegenheiten Spenden gesammelt, um die Siedlerkasse zu schonen. Die Pflanzaktion fand nun an einem herrlichen Platz in der Nähe des „Steinernen Tisches“ bei Tröglersricht statt, einem Ort mit Blick über die Heimatstadt im Weidener Osten.
In ihrer Ansprache hob Kraus die Bedeutung der Baumart als Kulturgut zu Zeiten der Germanen heraus. Die Sommerlinde blühe früh und sei somit ein Beitrag zu Bienenfreundlichkeit. Ihr Schatten galt seit jeher als heilsam und so werde der Platz unter einer Linde zum Ort der Kraft. "Verweilen wir unter ihrem Blätterdach und Geäst, so tun wir etwas Gutes für unser Herzu, unsere Seele und unseren Körper." Die Linde fasziniere, inspiriere: So schrieb Friedrich Rückert sein Gedicht „Ich atmet` einen Lindenduft“. Und wer kennt nicht die bekannten Zeilen „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“ aus dem Gedicht „Der Lindenbaum“ von Wilhelm Müller. Der Dank galt dem Stadtgartenmeister Thomas Huber und allen Helfern der Pflanzaktion. Ehrenvorsitzender Edi Nickl freute sich über die Ehre, die ihm mit der Edi-Linde zu Teil wurde.













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