Irene Fritz, Leiterin der Kunstschule Kulturwerkstatt im „Kunstbau“ stellte nun bei einem Pressegespräch die neuen Angebote vor. Der Mathe- und Physikstudent Daniel Pausch zeichnet künftig für die Neuen Medien verantwortlich, was am Freitag vertraglich besiegelt wurde. Schon als Kind hatte er sich für die Fotografie begeistert. Pausch wird ab Samstag an vier Nachmittagen Jugendliche ab zehn Jahren für die digitale Kunst begeistern. Etwa für die Veränderung von Videos mit der App CapCut. Weitere Kurstage sind 16. und 30. Oktober sowie 16. November, jeweils 14.30 bis 18 Uhr. Alle Workshopteile können auch einzeln gebucht werden.
Neu im Team ist auch der Berliner Max Korndörfer, der sich mit fotografischen Techniken einbringen will. In den Herbstferien bietet er einen zweitägigen Workshop für Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren an. Passend zum Schwerpunkt Natur geht es dabei um Schnittstellen zwischen Natur und den von Menschen geschaffenen Räumen. Die zweitägigen Kurse kosten 34 Euro und finden am 2. und 3. November jeweils von 11 bis 16 Uhr statt.
Beide Projektreihen gehören zur Reihe „Zukunftsgrün“, mit der die Kunstschule an den Künstler Joseph Beuys erinnert, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Eine Ausstellung im Kunstbau zeigt ab 20. November dazu Arbeitsergebnisse.
Auch die regelmäßigen Ateliers gingen wieder an den Start, berichtete Fritz. Das Atelier Comic/Manga mit Christine Coscin finde an Dienstagen von 17 bis 18.30 Uhr statt. Dabei gehe es um figürliches Zeichnen und um Techniken der Perspektive, das Gestalten von Details, Kleidung, Architektur und Tieren, angelehnt an den Stil japanischer Animes.
Die Werkstatt der Fantasie von Maria Weber öffnet einmal pro Monat ihre Tore. Dann sind Kinder ab vier Jahren eingeladen, mit Farben, Formen und Materialien zu experimentieren. Am 23. Oktober ist es wieder so weit. Geöffnet ist von 10.30 bis 12 Uhr. Weitere Termine: 27. November, 29. Januar und 12. März. Das Jugendatelier „Happy Hour“ findet jeden Freitag von 18 bis 19.30 Uhr statt. Erwachsene malen im Abendatelier mittwochs von 19.30 bis 20 Uhr. Das Samstagsatelier richtet sich an Kinder im Grundschulalter, die Spaß haben, zu unterschiedlichen Themen ihre eigenen Ideen zu entfalten.
Dank der Programmförderung durch den Freistaat Bayern können nicht nur neue Dozenten günstigere Preise für Teilnehmer anbieten, sondern es entstehen auch neue Kunstorte. So gibt es seit Oktober 2020 das Stadtteilatelier „Café Mitte“, das den Stockerhut mit in die Kunstkulturlandschaft einbezieht. Abwechselnd bespielen dort Dozenten der Jugendkunstschule die Räume und laden Kinder zu Themen wie „Leuchtende Farben“, „Zukunftsarchitektur“ oder „Street Art im Stadtteil“ ein. Nächster Termin ist der 18. Oktober (14-tägig, jeweils von 16 bis 17.30 Uhr).
Stolz sei die Jugendkunstschule auf ihre Kooperation mit Schulen, sowohl im Landkreis wie auch in Weiden an der Clausnitzer Grundschule. Mit der Franz-Grothe-Schule entwickle man das Bühnenbild für das Kindermusical „Die goldene Gans“, das im Februar aufgeführt werde. Und natürlich arbeite man nach wie vor mit dem Internationalen Keramikmuseum zusammen.















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