Weiden in der Oberpfalz
10.03.2021 - 18:18 Uhr

Langsam rollt die Impfwelle in Weiden und Neustadt an

Es scheint voranzugehen im Impfzentrum Weiden-Neustadt. Wie viel Impfstoff nächste Woche ankommt, steht erst am Donnerstag fest, doch bereits diese Woche haben Biontech, Moderna und Astrazeneca spürbar mehr nach Weiden geliefert.

Derzeit erhalten im Weidener Impfzentrum täglich 800 Menschen eine Spritze gegen eine Covid-Infektion. Bild: Franziska Gabbert/dpa
Derzeit erhalten im Weidener Impfzentrum täglich 800 Menschen eine Spritze gegen eine Covid-Infektion.

Die Zahl der Erstimpfungen im Zentrum an der Ulrich-Schönberger-Straße in Weiden kletterte in den vergangenen sieben Tagen kräftig nach oben, von 1679 auf 3018 (Stand jeweils Mittwoch), bei den Zweitimpfungen geht es dagegen etwas langsamer. In der Vorwoche bekamen noch 763 Menschen ihre zweite Vakzin-Dosis, diese waren es 525. Trotzdem zeigt der Trend eine klare Beschleunigung. Seit Beginn der Impfkampagne erhielten insgesamt 11058 Menschen erstmals die Spritze (Vorwoche 8059) und 4887 die zweite Dosis (Vorwoche 4382).

Derzeit haben rund 800 Personen täglich einen Termin für den Anti-Covid-Schutz. Bald dürften es noch sehr viel mehr werden. Aufgrund der Sonderlieferungen von Impfdosen für die Hotspot-Landkreise im bayerischen Grenzland hat das Impfzentrum die Öffnungszeiten verlängert. Werktags wird nun bis 21 Uhr geimpft, am Wochenende bis 20 Uhr. Dem Vernehmen nach ist demnächst der Geburtsjahrgang 1940 an der Reihe.

Online und telefonisch sind beim BRK-Kreisverband derzeit 32600 Menschen für die Impfung registriert. Bis spätestens Dienstag, 16. März, sollen auch alle Lehrer und Erzieher aus Stadt und Landkreis, die dies wünschen, in der Lobkowitz-Realschule in Neustadt ihre erste Vakzin-Einheit bekommen haben, teilt das BRK mit.

Das mobile Impfteam, das sich derzeit um die Pädagogen kümmert, wird danach nochmal Alten- und Pflegeeinrichtungen abfragen, ob vielleicht neue, ungeimpfte Bewohner eingezogen sind. Parallel dazu bereitet es Impfungen in einzelnen Gemeinden vor. Dies muss jedoch mit den jeweiligen Hausärzten abgestimmt werden, teilt Thomas Rauch, der Leiter des Impfzentrums, mit.

Massive Impfreaktionen oder Beschwerden sind ihm bislang nicht bekannt, außer den "normalen" Reaktionen, die von den Herstellern als mögliche Nebenwirkungen angegeben sind. Der Aufbau der weiteren Impfzentren in Pressath und Vohenstrauß schreite zügig voran. Sie sollen am 1. April ihren Betrieb aufnehmen, im Idealfall sogar einige Tage früher.

Vohenstrauß05.03.2021
 
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