Pfarrer Dominic Naujoks hatte vor einigen Jahren die Gospelgottesdienste ins Leben gerufen, weil er im Chor „Hope and Joy“ singt. Zuerst fanden sie in St. Michael statt und zuletzt meist vierteljährlich in St. Markus statt. Nun geht der Seelsorger in Ruhestand. Am Sonntag beim letzten Gospelgottesdienst mit Pfarrer Naujoks und „Hope and Joy“ unter Leitung von Remona Fink und Max Braun am Keyboard war die Markuskirche trotz sommerlicher Hitze fast voll besetzt.
Es erklangen Gospelklassiker wie „Oh happy Day“, zu denen die Zuhörer immer mitsangen und -klatschten. Für Gänsehaut sorgte „Halleljua Amen“. Pfarrer Naujoks ging darauf ein, dass es keine Zufälle im Leben gibt. „Dann arbeitet Gott inkognito. Weder Grab noch Urne ist unsere letzte Station, die Bibel verspricht uns eine Welt ohne Kummer und Sorgen. Wir machen uns oft unnötige Sorgen und Stress, aber Gott gibt und Stärke und Freude und er heilt uns", sagte er. Zum A-capella-Lied „No I never stopp praising the Lord“ gingen die Gottesdienstbesucher zu den Opferkörbchen und füllten diese großzügig, denn die Spenden gehen an die Erdbebenopfer in Marokko.
Chor-Vorstandsmitglied Sonja Rummler dankte Naujoks im Namen aller für die vielen schönen Momente, die das Ensemble und die Besucher in all den Jahren erleben durften. „Viele kamen an, gestresst von der Woche, oft erschöpft und voller Kummer und Sorgen, und du hast uns mit deinen Worten immer Zuversicht geschenkt, und wir sind fröhlich und gestärkt in eine neue Woche gegangen. Der Chor überraschte Naujoks noch mit seinem Lieblingslied „I am the light“. Begeisterter Beifall forderte eine Zugabe, die "Hope and Joy" mit „Mighty Wind“ erfüllte. Zum Refrain „Let it overflow“ zogen die Sängerinnen und Sänger aus der Kirche aus und bildeten ein singendes Spalier.













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