Bagger rollen derzeit dort, wo seit 1999 Einkaufswagen geschoben wurden: In der Straße "Zur Centralwerkstätte" ist der Lidl-Einkaufsmarkt Geschichte. Schweres Gerät brachte ihn zum Einsturz. Doch nur, um ihn auf einem anderen Teil des Grundstücks wieder aufzubauen.
Sozusagen spiegelverkehrt werde der alte Discounter neu gebaut, sagt der Bau- und Planungsdezernent der Stadt, Oliver Seidel. Die Verwaltung habe das Vorhaben genehmigt, weil es innerhalb der bestehenden Bebauungsgrenzen erfolge. Das heißt aber nicht, dass der neue Markt nicht größer gerät.
Um 450 Quadratmeter Verkaufsfläche legt der neue Markt zu, informiert der Immobilienleiter des Discounters der Regionalgesellschaft Straubing, Axel Stögbauer, über die Presseabteilung. Er verweist vor allem auf die umweltfreundliche Technik und die ökologische Bauweise. Allein durch die neue LED-Beleuchtung könnten pro Jahr 42.000 Kilowattstunden Strom im Vergleich zur herkömmlichen Beleuchtung eingespart werden. Auf dem Pultdach werde eine Photovoltaikanlage installiert. "Der so erzeugte STrom wird beispielsweise für den Betrieb von zwei E-Ladesäulen genutzt, die den Kunden während der Öffnungszeiten kostenlos zur Verfügung stehen."
Die Mitarbeiter des nun geschlossenen Markts seien während der Bauphase in den umliegenden Filialen tätig. Der alte neue Markt wird laut Immobilienleiter voraussichtlich im Frühjahr 2021 eröffnen.















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