Weiden in der Oberpfalz
21.10.2018 - 14:55 Uhr

Es muss einfach weitergehen

Oberpfalzverein Weiden und Arbeitskreis Kunst suchen neue Vorsitzende.

Waltraud Koller Girke (zweite von rechts) freut sich über eine Geldspende für die Weidener Palliativstation. V.l. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Eva Stadler, Lothar Höher und rechts Uwe Müller. Bild: Kunz
Waltraud Koller Girke (zweite von rechts) freut sich über eine Geldspende für die Weidener Palliativstation. V.l. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Eva Stadler, Lothar Höher und rechts Uwe Müller.

Es gab bisher drei Anläufe, den Oberpfalzverein Weiden und damit auch den im Verein integrierten Arbeitskreis Kunst zu retten. Bisher ergebnislos. Wie Uwe Müller am Samstag bei einer Vernissage erklärte, wolle man sich noch wenigstens bis Ende Oktober um eine neue Vorstandschaft bemühen. Sollte keine Spitze gefunden werden, drohe den Weidenern die Verschmelzung mit Neustadt oder Luhe-Wildenau.

Bei der Sitzung im Mai hatte Willibald Strohmenger seine Tätigkeit als Vorsitzender des Oberpfalzvereins beendet. Ein Nachfolger konnte bisher nicht gefunden werden. Gleichzeitig gab damals auch der inzwischen verstorbene Günter Alois Stadler aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz beim Arbeitskreis Kunst ab, den er vor 43 Jahren gegründet hatte. Auch für ihn fand sich bisher kein Nachfolger. "Wir brauchen Unterstützung von außen, von Politik und Stadt." Wie Müller betonte, könne es ohne den Oberpfalzverein auch keinen Arbeitskreis geben. "Das wäre in beiderlei Hinsicht schade und ein weiterer Verlust für Weiden." Vielleicht finde sich aber bald ein neuer Chef für den Oberpfalzverein, der die Idee in die Zukunft trage. "Das wäre für uns ein wunderbares Geschenk." Oberbürgermeister Kurt Seggewiß sagte jede Unterstützung zu. Die Kunstwelt in Weiden sei ein großes Puzzle. "Wir brauchen einen Stadtheimatpfleger, der mithilft, dieses Puzzle zusammenzuhalten."

Die Ausstellung des Arbeitskreises Kunst im Kulturzentrum Hans Bauer findet zum nunmehr 40. Mal statt. Zum Jubiläum wollten die Künstler eigentlich die Arbeit Stadlers mit einem Geschenk würdigen. Nach seinem Tod hatte man sich entschlossen, das Geld an die Palliativstation in Weiden zu spenden. Den Betrag nahm Waltraud Koller-Girke entgegen. Stadlers Witwe Eva bekam einen Blumenstrauß.

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