Fünf Bauabschnitte sind in der WTW geplant, heißt es am Samstag, als Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zusammen mit Ehrengästen, Vertretern der beteiligten Baufirmen und den Planern die neue Saunaschnecke eröffnet hat.
Nach dreijähriger Planung sei der Bau dieser "Wohlfühl-Oase" für die Saunagäste im April begonnen und nun fertiggestellt worden, berichtete Seggewiß. Damit sei dem Wunsch vieler Saunafreunde nach Ruhe nun entsprochen worden. Im, um 950 Quadratmeter erweiterten Saunagarten und in dem schneckenförmigen Ruheraum mit 25 Liegen und Hängesesseln gebe es keine einzige Gerade, sondern nur Kurven, sagte Landschaftsarchitekt Eugen Schimmel. Mit hellen Steinen, statt der dunklen Granit-Gabionen sei die Umzäunung freundlicher gestaltet worden. Stadtwerke-Chef Johann Riedl stellte fest, dass man die Palmen-Bepflanzung durch heimische Gewächse ersetzt habe. Und es sei viel Wert auf Holz und Naturmaterialien gelegt worden. Das "Schneckenhaus" sei idealer Rückzugsort für alle Ruhebedürftigen. Der verantwortliche Architekt Jochen Kuhlemann sei schon vom Baubeginn der WTW an mit dieser vertraut, berichtete Rainer Heinold, der Leiter des Freizeitzentrums.
Die Saunaschnecke ist über beheizte Steinplatten vom bisherigen Bereich aus erreichbar und somit auch im Winter für die Saunierer optimal. Der offene Rundbau mit vielen Glasfronten gibt den Blick frei auf den neu angelegten Frei-Bereich. Der Garten ist noch nicht ganz fertig, soll laut Riedl jedoch noch heuer fertiggestellt werden. Blickfang wird ein Naturteich sein, der zwar nicht zum Schwimmen geeignet, aber über eine Brücke passierbar ist.
Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich, so Riedl, auf gut 800 000 Euro. Abgerundet hat den Eröffnungstag die XXL-Saunanacht, an dem die Besucher Aufgüsse wie Honig und Birke sowie Kartoffeln und Quark genossen.

















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