Zur Mitgliederversammlung mit Neuwahl von Aufsichtsratsmitgliedern traf sich die Baugenossenschaft Kriegersiedlung am Sonntag in der Gaststätte "Naber". Vorsitzender Josef Paulicz wurde wiedergewählt. Aus dem Aufsichtsrat schieden Gerhard Simm und Mario Lorenz aus. Neu sind Melanie Drechsler und Michael Bäumler.
Unverändert werden 135 Wohneinheiten, ein Büro und 37 Garagen bewirtschaftet. 14 davon unterliegen dem sozialen Wohnungsbau. Bei den restlichen Wohnungen wurden mittlerweile 124 Modernisierungen vorgenommen. 2022 wurde eine Wohnung komplett modernisiert. 2023 folgten drei weitere. Alle Einheiten, die in den kommenden Jahren renoviert würden, seien bereits in den 1980er Jahren umfassend erneuert worden. Für die Objekte Fehrstraße 14 und Ackerstraße 24 sei der Einbau einer Sammelheizung vorgesehen. Renovierungen würden grundsätzlich nur dann vorgenommen, wenn es durch Mieterwechsel Leerstände gäbe.
Die Baugenossenschaft biete ihren Mietern ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. "Die Vergangenheit zeigt, dass zumindest der auf den heutigen Wohnstandard modernisierte Wohnraum gut zu vermieten ist", berichtete Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Klinke. "Nachdem derzeit alle Wohneinheiten modernisiert, 14 Wohnungen ohnehin dem Neubaubereich zuzuordnen sind, wird das Risiko von zukünftigen Leerständen vom Vorstand weiterhin als überschaubar angesehen." Aufgrund der finanziellen Lage der Genossenschaft wäre es auch möglich, den Modernisierungsprozess zu beschleunigen.
Für Modernisierungsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2022/2023 seien 208.810 Euro ausgegeben worden. Die Bilanzsumme betrage 2,415 Millionen Euro. Die letzte Mieterhöhung sei 2015 erfolgt. Eine erneute Erhöhung werde deshalb für Januar 2024 geplant. Es sei Ziel des Vorstands, die unterschiedlich gestalteten Mieten einander anzugleichen. Nach Einschätzung des Vorstands werde die Mietentwicklung im Bereich des günstigen Wohnraums zukünftig stabil bleiben. "Eine Konkurrenz zum gewerblichen Vermietermarkt sehen wir nur in geringem Umfang, da hier der Mietpreis regelmäßig über sieben Euro pro Quadratmeter beträgt."













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