Seit Mittwoch gilt wegen der aktuellen Coronalage für die Weidener Thermenwelt (WTW) 2G+. Besucher müssen entweder geimpft oder genesen sein, zusätzlich ist ein negativer Test nötig. Also beispielsweise ein PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder ein PoC-Antigentest, der höchstens 24 Stunden alt ist. Vor Ort könnten Tests nicht durchgeführt werden, informiert Stadtwerke-Vorstand Johann Riedl. Gäste müssten daher "ein entsprechend gültiges Zertifikat mitbringen". Für Mitarbeiter bedeuteten die "Kontrollen dieser Zertifikate zwar zunächst einen Mehraufwand, jedoch freuen wir uns über jeden Besucher, der seinerseits den erhöhten Aufwand für einen Besuch in Kauf nimmt". Denn: "Nach der langen Zeit der Schließung 2020 und 2021 sind wir froh, dass die Einrichtung insgesamt wieder so positiv von der Bevölkerung angenommen wird."
Mit den aktuellen Hygienekonzepten seien die Verantwortlichen bestrebt, ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten "und trotz der schwierigen Situation ein entspanntes Freizeitvergnügen zu bieten". Frühschwimmer haben aber Pech, denn seit Montag, 29. November, gelten neue Öffnungszeiten: montags bis sonntags von 14 bis 20 Uhr. Nach der Wiedereröffung im Juni war zunächst von 10 bis 22 Uhr und seit 15. November von 11 bis 22 Uhr offen. "Eine Änderung war leider unumgänglich, da die Besucherzahlen seit der Umsetzung der 2G-Regelung stark rückläufig sind." Vor der Einführung von 2G+ seien täglich circa 400 Besucher in die WTW gekommen, danach teilweise nicht einmal mehr 100 pro Tag.
Ob und wann die Thermenwelt bei der weiteren Pandemie-Entwicklung wieder zusperren müsse, stehe noch nicht fest. "Als öffentliche Einrichtung sind wir von den Vorgaben der Landes- beziehungsweise Bundesregierung abhängig. Zum aktuellen Zeitpunkt sind uns hierzu keine weiteren Informationen bekannt", sagt Riedl. Im Falle einer Schließung würden wie 2020 zunächst notwendige Reinigungs- und Reparaturarbeiten ausgeführt, die eigentlich für Mitte 2022 geplant wären. Um Frostsicherheit zu gewährleisten und die Einrichtung später wieder problemlos weiterbetreiben zu können, wäre bei einer Schließung im Winter "eine Grundbasis an Energie-Verbrauch unumgänglich", erläutert der Stadtwerke-Vorstand.
Auch während der Lockdowns 2020 und 2021 sei die WTW nicht „komplett heruntergefahren“ geworden. Dies würde zwar kurzfristig zu einer Energieeinsparung führen, jedoch wäre bei Wieder-Inbetriebnahme mit erhöhten Instandsetzungskosten zu rechnen. Fest steht: Die Pandemie bedeutet ein ständiges Auf und Zu. Erst am 21. Juni war die Thermenwelt, die normalerweise als Ganzjahres-Bad betrieben werde, wieder geöffnet worden. Geschlossen werde jeweils zwei bis drei Wochen nach den Pfingstferien zur sogenannten Großreinigung, berichtet Riedl.
2G+ in der Weidener Thermenwelt
- gilt seit Mittwoch, 24. November
- geänderte Öffnungszeiten seit Montag, 29. November, von 14 bis 20 Uhr
- Zutritt erhält nur, wer geimpft oder genesen oder noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt ist und zusätzlich einen negativen Testnachweis in schriftlicher oder elektronischer Form vorlegen kann (beispielsweise PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder PoC-Antigentest, der höchstens 24 Stunden alt ist)
- Getesteten stehen gleich: Kinder bis zum sechsten Geburtstag; Schüler, die regelmäßig für den Schulbesuchs getestet werden (darunter fallen auch minderjährige Schüler zur Ausübung sportlicher Aktivitäten); noch nicht eingeschulte Kinder
- Impfpass oder digitalen Impfnachweis oder eine Genesungsbescheinigung (nicht älter sechs Monate) sowie einen negativen Testnachweis beim Badbesuch mitbringen, sonst gibt es keinen Zutritt















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