23.05.2019 - 18:36 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

OB-Kandidat für Weiden: CSU-Wirtschaftsflügel hofft weiter auf Benjamin Zeitler

Nach einem Treffen der Mittelstands-Union stellt sich folgende Frage: Ist das letzte Wort bei den Christsozialen für einen Oberbürgermeister-Kandidaten für Weiden doch nicht gesprochen?

Er ist weiter der Mann für die Oberbürgermeister-Kandidatur - jedenfalls für den Wirtschaftsflügel der CSU.
von Externer BeitragProfil

Am Rande einer Veranstaltung der Mittelstands-Union (MU) Nordoberpfalz unterstrich Kreisvorsitzender Harald Gollwitzer am Mittwochabend seine Hoffnung auf eine "gute, einvernehmliche Lösung" bei diesem Thema. Die aktuellen "Unstimmigkeiten" seien um so bedauerlicher, als es in Weiden eine "klare bürgerliche Mehrheit" gebe.

Damit spielt Gollwitzer - offenbar wohlwollend - auf den Vorstoß der Bürgerliste für Benjamin Zeitler als gemeinsamen OB-Kandidaten mit der CSU an. Wie berichtet, hatten sich kurzfristig CSU-Stadtratsfraktion und -Kreisverband in der Folge für Heiner Vierling ausgesprochen.

Gollwitzer ließ auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien keinen Zweifel daran, dass der "Wirtschaftsflügel der CSU gerne einen unternehmerisch denkenden und handelnden OB-Kandidaten in der Verantwortung" sehen würde. Denn ein prosperierender Wirtschaftsraum Nordoberpfalz brauche eine starke Stadt Weiden. Die künftigen Herausforderungen seien schließlich immens.

Die Mittelstands-Union Nordoberpfalz ging aus den fusionierten MU-Kreisverbänden Weiden und Neustadt/WN hervor: Mit dem Ziel, zusammen wirtschaftlich für die Region einzutreten. Dieser CSU-Arbeitsgemeinschaft gehören zahlreiche mittelständische Betriebe an, darunter Unternehmer, die politisch auch auf der (konservativen) Bürgerliste stehen. Die Sorge um Zukunftsfähigkeit Weidens beschäftigt die CSU-nahen Mittelständler nachhaltig.

Zu ihrer Veranstaltung (Betriebsbesichtigung der Firma Korsche) begrüßte die Mittelstands-Union den CSU-Bürgermeisterkandidaten aus Neustadt/WN, Armin Aichinger. "Mit ihm besteht die Aussicht, dass die Kreisstadt in CSU-Hand bleibt", sagte Gollwitzer. Er hätte auch den OB-Kandidaten der Weidener CSU eingeladen: "Die sind aber leider noch nicht so weit ..."

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