06.11.2020 - 20:51 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Oberpfälzer Ämter bereiten sich auf Corona-Impfung vor

Wann es einen Impfstoff gegen Corona geben wird, ist noch nicht klar. Schon jetzt arbeiten die Oberpfälzer Behörden an Plänen für die Impfstrategie.

Die Ämter in der Oberpfalz bereiten sich auf die Corona-Impfung vor.
von Elisabeth Saller Kontakt Profil

Um die Impfstrategie des Bundesgesundheitsministeriums umzusetzen, haben sich die Oberpfälzer Oberbürgermeister und Landräte mit Vertretern der Regierung der Oberpfalz virtuell getroffen. "Das Ziel ist es, die Zeit bereits jetzt zu nutzen, um alle logistischen Vorbereitungen für den Aufbau der sogenannten Impfzentren und mobilen Impfteams zu treffen", teilt Markus Roth, der Sprecher der Regierung der Oberpfalz, mit.

"Für die gezielte Impfung in der Anfangsphase plant die Bayerische Staatsregierung Impfzentren analog zu den lokalen Testzentren", erklärt die Staatsregierung hierzu. Den Aufbau und Betrieb sollen die Landratsämter übernehmen. Zusätzlich soll es mobile Impfteams geben, die zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen Impfungen vornehmen. Auch Nichtversicherte sollen sich impfen lassen können, informiert das Bundesgesundheitsministerium.

Den Impfstoff beschaffen EU und Bundesregierung. Für den Transport und die Lagerung ist noch ein Konzept nötig: Unter anderem müssen die Behörden Ultratiefkühlschränke beschaffen, da der Impfstoff bei minus 70 Grad gelagert werden muss.

Die Regierung der Oberpfalz und die Landratsämter arbeiten " an der Umsetzung der Impfstrategie, damit - sobald das derzeit laufende Zulassungsverfahren für verschiedene Impfstoffe positiv abgeschlossen ist - zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit einer Corona-Schutzimpfung in der Oberpfalz begonnen werden kann", antwortet Pressesprecher Roth auf Anfrage. Details nannte er nicht.

Im bayerischen Konzept sind unter anderem Personengruppen benannt, die sich vorrangig impfen lassen können, vor allem gefährdete Menschen: Senioren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Bewohner von Pflege- und Altenheimen sowie Betreute und Bewohner in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Außerdem sind Menschen mit höherem Infektionsrisiko aufgrund eines Berufs in Medizin und Pflege, Polizisten, Feuerwehr genannt sowie Menschen mit erhöhtem Risiko aufgrund äußerer Umstände wie beengte Wohnverhältnisse.

Schott Glas aus Mitterteich ist an der Corona-Impfung beteiligt

Mitterteich

 

 

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