14.12.2018 - 15:23 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Oberpfalz-Medien gibt 15000 Euro für Hilfsaktion "Lichtblicke"

Eine schwere Krankheit, der Verlust des Partners, eine überraschende Kündigung - das Leben kann sich schlagartig ändern. Um Menschen Auswege aus scheinbar ausweglosen Situationen zu bieten, gibt es "Lichtblicke" von Oberpfalz-Medien.

Es ist ein Treffen, das allen Hoffnung gibt, mit denen es das Leben nicht gut meint. Durch „Lichtblicke“ wollen (von links) Verlegerin Bärbel Panzer, die Schirmherrinnen Elisabeth Wittmann und Edith Lippert sowie geschäftsführende Verlegerin Viola Vogelsang-Reichl diese unterstützen.
von Julia Hammer Kontakt Profil

"Wir wissen, dass es viel Armut in Afrika gibt. Das sehen wir immer wieder im Fernsehen und lesen es in Berichten. Die Armut in unserer Region liegt oft im Verborgenen", sagt Schirmherrin Edith Lippert. Seit Jahren setzt sie sich - ebenso wie "Lichtblicke"-Schirmherrin Elisabeth Wittmann - für Hilfsbedürftige ein, ist zum Teil im ganzen Landkreis Tirschenreuth unterwegs, um Spenden für das Hilfswerk zu sammeln. Unterstützung kommt ebenfalls aus dem Landkreis Neustadt und aus Weiden.

"Es ist immer wieder wunderbar zu sehen, wie sehr uns die Bürger unterstützen, etwas für Menschen geben, die es weniger gut haben", sagt Lippert. "Das ist das schöne an unserer Region. Die Menschen legen Wert darauf, ihren Mitmenschen zu helfen. Und sie machen es gerne", erzählt Wittmann von ihren Erfahrungen. Oft würden schon kleine Hilfestellungen reichen, um Betroffenen aus akuten Notsituationen zu helfen, betont Viola Vogelsang-Reichl, geschäftsführende Verlegerin von Oberpfalz-Medien. Um die aufopfernde ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen, überreicht sie mit Verlegerin Barbara Panzer Spendenschecks über insgesamt 15 000 Euro für Bedürftige in den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth sowie in Weiden an die Schirmherrinnen.

Auch Bärbel Panzer, die für das Treffen extra aus Regensburg angereist war, "da mir ,Lichtblicke' sehr am Herzen liegt", freut sich über die große Hilfsbereitschaft der Bürger und die großen und kleinen Erfolge der Hilfsaktion. "Jeden kann so eine Situation treffen." Der "Erfolg" der Aktion "Lichtblicke" liege an einer ganz besonderen Kombination, sind sich die Frauen sicher.

Die gute Vernetzung zwischen Institutionen, Geschäften und Ehrenamtlichen in der Region, die Spendenbereitschaft der Mitmenschen und die Sicherheit, "dass 100 Prozent des Geldes dort ankommt, wo es gebraucht wird: bei den Hilfsbedürftigen", betont Vogelsang-Reichl. "Wir bekommen oft Rückmeldungen von Personen, die von ,Lichtblicke' unterstützt wurden. Eine von ihnen ist zu uns ins Landratsamt gekommen, hat Geld auf den Tresen gelegt und gesagt: , Vor Jahren habt ihr mir geholfen. Jetzt geht es mir wieder gut - und jetzt will ich helfen'", erinnert sich Lippert und lächelt. "Das zeigt, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird."

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