Den Anfang dieses Jahres machen drei Künstlerinnen aus dem Raum Regensburg und Bayreuth. Die Regensburger Künstlerin Renate Christin ist viel unterwegs. Um "am Ort anzukommen" hat sich für sie das Sammeln und Collagieren von Fundstücken wie Zeitungsausschnitte, Schriftstücke oder auch nur schlichte Wellpappe ergeben. Danach phantasiert sie mit Pinsel und Farbe auf der Leinwand- oder Papierfläche. Dabei entstehen anthropomorphe Gebilde, ein Körper, Arme, Beine, Köpfe, dort ein Tier, die Andeutung einer Landschaft, eines Interieurs und immer wieder die Umrisse eines Hauses. Das alles entsteht ohne vorherige Absicht, aber immer im Bildfindungsmodus.
Juliane Link, ebenfalls aus Regensburg, ist seit 2007 Mitglied im OKV. Ihre künstlerisches Rüstzeug erwarb sie an den Sommerakademien von Eichhofen und Bad Reichenhall. Das Feedback zu ihren Arbeiten bekam sie bei zahlreichen Ausstellungen im Inland, aber auch in Florenz und Pilsen. Bei der Kunstaktion "Pax Danubiana" war eine der 1856 Flaschenpostbotschaften für den Frieden aus ihrer Hand. Ihre Arbeiten vermitteln etwas Prozesshaftes, nicht unmittelbar Greifbares, aber dennoch oft Gegenständliches. Ihre Acrylcollagen werden in vielen Schichten aufgebaut und verleiten den Betrachter zum Eintauchen und Verweilen.
Die dritte Künstlerin, Elisabeth Wegmann, lebt inmitten ihrer Lieblingsmotive. Ihr Thema ist die Natur. Ihr Ansinnen ist es nicht, die Realität des Motivs, sondern die Stimmung des Augenblicks zu konservieren. Ihren Weg begleiten dabei Größen wie der Bayreuther Maler Peter Coler sowie Bernd Klimmer aus Kaiserslautern. Sie vertieft ihr Wissen um die Malerei in akademischen Kursen und arbeitet am liebsten im eigenen Atelier, wo Acryl und Ölfarben sowie Kreide ihr bevorzugtes Material darstellen.













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