26.11.2018 - 13:54 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

OKV: Kein Stillstand in der Kunst

Der Oberpfälzer Kunstverein blickt gerne über den eigenen Tellerand hinaus und probiert Neues aus, wie zum Beispiel die Werkstattgespräche, die gut ankommen. Als nächstes steht die große Pfingstausstellung an.

Irene Fritz (fünfter von rechts), ausgezeichnte Vereinsmitglieder und Gäste aus der Politik freuen sich auf ein weiteres umtriebiges Jahr des Oberpfälzer Kunstvereins. Stefanie Stangl (vorne dritte von links) stellt 2018 die Jahresgabe.
von Autor OTJProfil

Was in der Oberpfalz, in Annaberg und Pilsen im vergangenen Jahr gelaufen und was für die Zukunft geplant ist - das waren die Hauptthemen der Herbstversammlung des OKV am Samstag. Die Pfingstausstellung sei ein echtes Highlight gewesen, erklärte OKV-Vorsitzende Irene Fritz. Auch hier seien Künstler aus Annaberg und Pilsen dabei gewesen. Mit den neuen Stellwänden seien außerdem innovative Konstellationen möglich gewesen. "Die Ausstellung hat so eine ganz spannende Architektur bekommen."

Es folgte ein Besuch im Kunstkeller Annaberg, das sich dem nicht auf den ersten Blick erschließbaren Thema "Dada" widmete. "Mit den Werkstattgesprächen haben wir 2018 ein neues Format geschaffen", erklärte Fritz. So sei man zum Beispiel im Atelier der Künstlerin Marte in Kohlberg, bei Udo Binder und Stefanie Stangl zu Gast gewesen. Diese Veranstaltungsreihe solle auch in 2019 ihre Fortsetzung finden.

Weitere Stationen des Kunstvereins im vergangenen Jahr waren Waldsassen, mit einer Beteiligung an der Ausstellung "Auf den Punkt gebracht" und Pilsen mit "Kunst auf der Straße", das die Oberpfälzer schon traditionell mit ihren Werken bereichern. Im September schließlich sei der OKV fremdgegangen, so Fritz. Statt der traditionellen Herbstausstellung wich man in diesem Jahr nach Bayreuth aus. "Das war so eine Art Mitgliederausstellung auswärts, bei der wir kein spezielles Thema vorgegeben haben."

Eine Idee für den Abschluss des Jahres wäre ein Kunstkaufhaus gewesen. "Leider haben wir keinen geeigneten Leerstand aufgetan", bedauerte Fritz. Sie sei aber im Gespräch mit Tobias Sonna, der unter Umständen im Februar und März Teile seines Gewölbes für eine Ausstellung bereitstellen würde.

Nächster Termin im Kalender der Künstler ist die Pfingstausstellung, für die auch noch ein Thema gefunden werden müsse. "Schön wäre außerdem eine Skulpturenausstellung im Park, aber das wird zeitlich schwierig." Auf das große Event folgt eine Einladung nach Nabburg in die kleine Kirche St. Michael, die heute profan als Kulturstätte genutzt wird. Außerdem stehe wieder ein Besuch im Kunstkeller Annaberg an, der sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Angedacht ist eine Beteiligung am 2. Internationalen Märchenfilm-Festival Annaberg-Buchholz, das auch von Ausstellungen begleitet wird.

Noch nicht sehr weit fortgeschritten, was die Planung angeht, jedoch als sicher gesetzt: Es wird wieder eine Herbstausstellung geben. Genauso wie die drei Ausstellungen in den Räumen der Sparkasse und der Kunstkalender, der gemeinsam mit der Raiffeisenbank umgesetzt wird.

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