26.08.2018 - 10:19 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Orgelspiel in Perfektion

Vater und Tochter gestalten gemeinsam die musikalische Mittagsandacht "Punkt 12" in St. Josef. Die Zuhörer sind von der hohen spielerischen Qualität beeindruckt.

Johanna und Stefan Müller gestalten die Mittagsandacht in der Josefskirche.
von Autor hczProfil

(hcz) In der grandiosen Akustik der Josefskirche hörten gut 90 Besucher der samstäglichen musikalischen Mittagsandacht Trompetenschall und meisterlich gespielte Orgelmusik.

Stefan Müller, bekannt aus dem Blechbläserensemble St. Elisabeth sowie "Nova Cantica St. Josef", und seine Tochter Johanna an der Eisenbarth-Orgel, boten einen Querschnitt durch die Jahrhunderte von Johann Sebastian Bach über Wolfgang Amadeus Mozart, César Franck und Theódore Dubois, bis hin zum 1942 geborenen norwegischen Komponisten Mons Leidvin Takle.

Die 19-jährige Johanna Müller erlernte das Orgelspiel vor sechs Jahren bei Luis Denz. Mittlerweile hat sie es zu derartiger Perfektion gebracht, dass sie Kirchenmusikdirektor Piotr Pajak an der Orgel in St. Josef bei dessen Abwesenheit vertritt. Nachdem sie heuer ihr Abitur absolvierte, beginnt sie demnächst ein Studium der Mathematik und Physik.

Die junge Künstlerin begann die Mittagsandacht mit dem Bach'schen "Praeludium und Fuga in g-moll". Trompete und Orgel erklangen gemeinsam bei Mozarts "Ave verum Corpus" und dem ruhigen, fast meditativen "Panis angelicus" von César Franck, sowie der "Suite Marche" des 1656 in Tschechien geborenen Johann Caspar Ferdinand Fischer. Melodisch erklang aus der "Vesper Melody" von Thomas Adams die "Short Prelude in E-flat", bevor die Organistin mit dem "Festmarsj" ("Festmarsch") von Takle einen tosenden, aber leichtfüßigen Abschluss bot.

Zwischen den Musikblöcken las Roman Landgraf aus den Bibeltexten vom Sonntag. Am Samstag, 1. September, werden Judith Peter sowie Karin und Silvia Schönberger die "Punkt 12"-Mittagsandacht mit Orgel und Gesang gestalten.

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