Im Studienprogramm „International Management and Sustainability“ an der OTH ist es nun das zweite Mal, dass Studenten in diesem Kurs das Thema Amnesty international für ein Projekt wählten. Zum „Welttag der Migranten“ (World Day of Migrants and Refugees) am 20. Juni hatten vier Studenten aus Bangladesch eine Fotoausstellung vorbereitet. Mohammad, Muhi, Joy und Rehana kommen als Studenten von der dortigen Universität und bleiben ein Semester an der OTH.
Veit Wagner von Amnesty International Weiden erklärte auf Englisch, dass im Moment 120 Millionen Menschen auf der Flucht seien, Flüchtlinge aus dem eigenen Land oder in der Nachbarschaft. „Hinter dieser Anzahl liegen persönliche Biografien. Mit diesen Bildern soll uns das Chaos, die Gefahren und der Verlust der Sicherheit gezeigt werden“. Wagner freute sich, dass sich die Studenten für seine Organisation entschieden. Sie beteiligten sich bereits am Gewerkschaftstag des 1. Mai, besuchten Flossenbürg und bezeugten die Erinnerungen an den Tag der Befreiung. Kürzlich richteten sie eine Briefbox in der Mensa ein und sammelten Unterschriften.
Rehana Hossain betonte anschließend, was für eine Ehre es sei, dass sie hier lernen dürfen. Gabriele Murry, Professorin für Wirtschaftspsychologie, betreut die knapp 25 ausländischen Studenten. OTH-Präsident Clemens Bulitta lobte die Arbeit der Studierenden, die sich hier eingebracht haben. Diese Ausstellung sei im Campus besonders wichtig, sie werde in die Mensa verlegt, damit alle Studenten sich damit beschäftigen. Er hoffe auf rege Diskussionen. Die Ausstellung sei für zwei Wochen öffentlich zugänglich.
Ein weiteres Thema werden die vier Studenten in Zusammenarbeit mit amnesty international angreifen, denn in Chile drohten Kriminalisierung von Flüchtlingen und Migranten. Ein Anschreiben mit einem Brief soll an Vlado Mirosevic Verdugo, den Präsidenten de la Camara de Diputadas y de Diputados de Chile geschickt werden. Auch hier liegen in der Ausstellung Anschreiben für Unterstützer und Informationsmaterial aus.













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