26.05.2020 - 17:32 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Pestalozzischule braucht 36 Millionen Euro

Tief durchatmen: Der Vorentwurf für die Generalsanierung und Erweiterung der Pestalozzischule in Weiden nennt eine Gesamtsumme von 36,6 Millionen Euro. Aber: Förderungen helfen. Der Stadt bleibt ein Eigenanteil von 9,3 Millionen Euro.

Blick in den Pausenhof der Pestalozzi-Mittelschule. Ringsum wird sich in den nächsten Jahren viel verändern.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Tief durchatmen: Der Vorentwurf für die Generalsanierung und Erweiterung der Pestalozzischule in Weiden nennt eine Gesamtsumme von 36,6 Millionen Euro. Aber: Förderungen helfen. Der Stadt bleibt ein Eigenanteil von 9,3 Millionen Euro.

Die Pestalozzi-Mittelschule ist in vielen Bereichen viel zu klein, zu alt. Das ist seit drei Jahren klar. Klar ist auch, dass die Stadt Abhilfe schaffen muss. Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen. Die Bausumme steigt, je weiter die Vorausplanungen ins Detail gehen.

4 Abschnitte in 7 Jahren

Die 20 Millionen Euro, die bei den Haushaltsberatungen 2019 angenommen wurden, sind längst Makulatur. Dafür sorgen das neue Raumprogramm der Regierung, Schülerzuwachs und die neuen Anforderungen an die Schule (zum Beispiel Ganztagsbetreuung) Im Bauausschuss am 27. Mai stellt das Architekturbüro dp-Architekten den Vorentwurf sowie die dazugehörende Kostenschätzung "für Generalsanierung und Erweiterung einschließlich der Doppelturnhalle und Außenanlagen" vor. Als Bauzeit werden inzwischen 7 Jahre genannt.

Erster Schritt ist bereits ab Sommer der Aufbau der provisorischen Container-Schule an der Nord-West-Ecke, um die derzeit noch in Weiherhammer ausgelagerten Klassen zurückholen zu können. Dann startet der Neubau "Klassenzimmertrakt", der im Süden des Grundstücks als viergeschossiger Neubauriegel (Raumdefizit von 1590 Quadratmeter) entsteht. Kosten: 14,9 Millionen Euro. Nach dessen Bezug ist die Generalsanierung der Bestandsgebäude sowie Umbau und Erweiterung (plus 250 Quadratmeter) der Mensa geplant (insgesamt 14,2 Millionen Euro). Das Schulgebäude mit Baujahr 1939, nur Mitte der 1970er Jahre überholt, weist einen gewaltigen Sanierungsstau auf.

Endlich Doppelturnhalle

Nach Abbau der nach der Generalsanierung überflüssigen Container soll dort in der Nordwest-Ecke eine Zweifach-Turnhalle (5,9 Millionen Euro) entstehen. Die bisherige Turnhalle im Nordosten des Schulareals (Baujahr 1960) wird abgebrochen. die Fläche als neuer Lehrer- und Besucherparkplatz genutzt. Durch Bestandsgebäude und Neubauten bilde sich ein neuer Innenhof, der die Pausenhof- und Außennutzung garantiert. Der bisherige Rasen-Sportplatz wird nicht mehr benötigt und zum "Hartplatz" umgewandelt. Die Kosten für Abbruch und Außenanlagen liegen bei 1,7 Millionen Euro.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.