Tröbs wurde in Langenau bei Kronach geboren. Zur Schule ging er in Hof, wechselte dann an das Gymnasium in Windsbach. Dort legte er auch das Abitur ab. Musik war schon damals sein Leben. Über den Knabenchor kam er zum Studium der Theologie nach Tübingen und Erlangen. Seine erste Pfarrstelle führte ihn nach Burglengenfeld. Ehefrau Brunhildelernte er noch in Gomaringen kennen, heiratete hier und zog dann mit ihr nach Burglengenfeld, dorthin hatte ihn die Landeskirche bestellt. Den Bau der dortigen Christuskirche hatte er mit veranlasst. Wenig später kam die Order nach Neustadt/Waldnaab zu ziehen, um hier die Gläubigen zu betreuen.
Mit seiner Familie, inzwischen gehörten Johannes, Michael, Andreas und Martin dazu, betreute er in der Kirche in der Tirschenreutherstraße seine Gemeinde. Die vier Söhne wurden noch in Burglengenfeld geboren. Vergrößert hat sich die Familie mit Sohn Gottfried und dem Pflegekind Willfried, der nun in Holland wohnt, jedoch in Neustadt/WN. Nach dem Neubau der Martin-Luther-Kirche wohnte er weiter im Pfarrhaus in der Schillerstraße. Die Kirche im Norden der Stadt wurde zu einem Parkettgeschäft umgebaut. Seine Gemeinde betreute das Geburtstagskind nun vom umgebauten Pfarrhaus und der neuen Kirche aus. Dazu kam noch die Gemeinde Wilchenreuth, als der dortige Pfarrer in Ruhestand ging. Auch die Gemeinde Altenstadt/Waldnaab kam unter seiner Leitung hinzu.
Ehrenamtlich engagierte er sich als Senior im Dekanat Weiden, damit war er gleichzeitig Stellvertreter des Dekanats, das er Jahrzehnte mit betreute. Zudem war er jahrelang im Vorstand der Diakonie Weiden und über 40 Jahre tätig. Zwölf Jahre, also zwei Perioden, war er als Abgeordneter in die Bayerischen Landessynode gewählt. Als Ruhestandspfarrer half er oft im Dekanat aus, hielt ehrenamtlich Gottesdienste in Vertretung. Gerne wohnte er seit seiner Rentenzeit im gekauften Haus am Hammerweg im Adlerweg. Er zog jedoch vor drei Jahren mit Ehefrau Brunhilde ins Seniorenheim St. Michael. Dort feierte er mit ihr noch ihren 90. Geburtstag. Danach verließ sie ihn für immer.
Als praktizierender Pfarrer hat er seine Gottesdienste gerne gesanglich geführt. Als er im Knabenchor seine gesangliche Ausbildung erhielt, zog sich die Chormusik durch sein gesamtes Leben. Noch heute hört er gerne chorale Musik, singt gerne die 2. Bassstimme und spielt auch noch Blockflöte in seiner Freizeit. Eine Geburtstagsfeier hat er bereits für den Samstag in der "Sonnenstube" im Seniorenheim arrangiert. Dazu werden über 20 Personen aus der Familie, Verwandtschaft und Freunde ihn hochleben lassen.



















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