Weiden in der Oberpfalz
26.10.2018 - 16:04 Uhr

Pferdeshow "Yakari" feiert Premiere in Weiden

Kunststücke, Akrobatik und Comedy: Die Pferdeshow "Yakari" macht Station am Festplatz. Für die kleinen Fans gibt es allerhand zu staunen - und noch mehr zu lachen.

„Yakari“ und seine Freundin „Regenbogen“ werden von den Geschwistern Alfons und Angel Wille gespielt. Bild: wsb
„Yakari“ und seine Freundin „Regenbogen“ werden von den Geschwistern Alfons und Angel Wille gespielt.

Schon 20 Minuten vor Beginn strömen Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in das große Indianerzelt am Festplatz. Drinnen ist es dunkel, in der Manege sind eine Feuerstelle und ein Tipi aufgebaut. Es ist laut, aufgeregte Kinderstimmen überall. "Mama, wann geht's denn endlich los?", fragt ein Mädchen, das auf dem Schoß der Mutter sitzt. "Gleich", antwortet sie beschwichtigend. Eine Reihe dahinter erzählt ein kleines Mädchen ihrem Opa freudig ihre liebsten "Yakari"-Geschichten.

Als die Show losgeht, wird es erst einmal still im Zelt. Indianer treten in das Scheinwerferlicht. Die kleinen Zuschauer beobachten das Geschehen mit offenem Mund. Als "Yakari" die Szene betritt, wird schnell klar, was den kleinen Sioux-Indianer, der vom achtjährigen Alfons Wille gespielt wird, beschäftigt. Er möchte nicht mehr klein sein, sondern ein großer Krieger wie die anderen aus seinem Stamm.

Bei "Kleiner Donners" erstem Auftauchen kocht die Stimmung bei den Indianer-Fans hoch. Ein Mädchen wünscht sich: "Oma, jetzt will ich auch ein Pferd haben." Indianer "Spitzer Pfeil" versucht, den Schecken zu fangen und zu zähmen. "Ja, ja, lauf ,Kleiner Donner'", feuern die Kinder das Pferd an. "Kleiner Donner" entkommt - zur Freude der Fans.

Der achtjährige Alfons Wille animiert die Zuschauer, füttert sie mit Popcorn. Ein Gast, der abgelenkt ist, bekommt eine ganze Ladung davon ins Gesicht. Die komödiantischen Einlagen eines Jongleurs zusammen mit dem Serienhelden kommen gut an. Die kleinen Zirkus-Besucher kichern, kieksen, kriegen sich gar nicht mehr ein.

Schließlich entdeckt "Yakari" "Kleinen Donner", eingeklemmt in einer Felsspalte. Der Held befreit das Pferd, und die beiden lernen sich kennen. Vor Aufregung und Freude hüpfen ein paar Kinder auf ihrem Stuhl auf und ab. Mystisch wird es, als Akrobatin Kelly Saabel ihre Kunststücke auf einer Eisenstange in einem Kanu vorführt. "Die kann doch keine Knochen im Körper haben", murmelt ein Zuschauer. Sabel spannt im Handstand einen Bogen mit ihren Füßen und zerschießt einen Luftballon auf einer mehrere Meter entfernten Zielscheibe. Verblüfft gucken die Kinder den großen Adler, den Totem "Yakaris", an, als der das Zelt betritt. Er erklärt "Yakari", dass er eine besondere Gabe hat: Er kann mit Tieren sprechen. Er schenkt ihm eine Feder, das Zeichen, das ihn zu einem echten Indianer macht. Die Handlung der Show wird immer wieder von großen Pferdekunststücken unterbrochen. Viele Mädchen im Publikum klatschen aufgeregt in die Hände. Die zweite Hälfte erzählt von der Freundschaft des kleinen Sioux-Indianers mit "Kleiner Donner". Schließlich lässt das Pferd "Yakari" auf sich reiten: Die Indianer, die vergebens versucht haben, "Kleiner Donner" zu zähmen, erkennen "Yakari" als einen großen Krieger an.

Mit akrobatischen Kunststücken versetzt Kelly Saabel das Publikum ins Staunen. Bild: wsb
Mit akrobatischen Kunststücken versetzt Kelly Saabel das Publikum ins Staunen.
„Yakari“-Darsteller im Gespräch:

Alfons Wille (8) und seine Schwester Angel erzählen uns von ihren Erlebnissen, die sie während der Tournee gesammelt haben. Der tierische Hauptdarsteller heißt „Kleiner Donner“. Das nicht erst, seitdem die Show unterwegs ist, sondern schon immer. Das hat der Schecke Alfons zu verdanken: „Mein Onkel hat einmal zwei sehr geschickte Pferde gekauft“, erinnert sich der Junge. „Ich liebe ,Yakari‘, da habe ich einem davon den Namen ,Kleiner Donner‘ gegeben.“ Aufgeregt vor einer Vorstellung sei er nie. „Der Alfons ist schon eine kleine Rampensau“, scherzt Pressesprecher Sven Rindfleisch. Alfons’ Schwester Angel spielt „Yakaris“ Freundin „Regenbogen“. Geritten und aufgetreten ist sie schon, als sie zwei Jahre alt war. „Ich bin manchmal ein bisschen aufgeregt, wenn ich die Szene mit den vielen Ponys machen soll“, gibt sie zu. (wpt)

 
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