„Wir investieren nicht nur in Gebäude, sondern in Versorgungssicherheit für die Nordoberpfalz“, sagt Franz Löffler. Der Bezirkstagspräsident der Oberpfalz hat mit einer Delegation zwei zentrale Standorte der Medbo (Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz) besucht: die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Weiden und das Bezirksklinikum Wöllershof. Begleitet wurde er unter anderem von Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Tirschenreuths Landrat und Bezirksrat Roland Grillmeier sowie Störnsteins Bürgermeister Markus Ludwig. Das teilte die Medbo mit. Der Start ins Jahr 2026 stand für die Gäste ganz im Zeichen der psychiatrischen Versorgung in der Nordoberpfalz.
Erste Station war die Medbo-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) an der Gabelsbergerstraße in Weiden. Die Bauphase ist zwar noch nicht komplett abgeschlossen, jedoch stehen derzeit Abnahmen und letzte Mangelbeseitigungen auf dem Programm. Ab April soll laut Pressemitteilung der Klinikbetrieb schrittweise anlaufen: mit 32 stationären Behandlungsplätzen, darunter acht Betten für suchtkranke Jugendliche. Auch die Tagklinik und Psychiatrische Institutsambulanz der KJP Weiden zieht vom jetzigen Standort in der Sebastianstraße in die neuen Räume. Ebenso wie die staatliche Schule für Kranke.
Insgesamt fließen rund 34 Millionen Euro in das Bauprojekt – rund 10 Millionen Euro werden aus Eigenmitteln finanziert. Die Entscheidung für den Bau fiel bereits vor über zehn Jahren, hat aber heute mehr denn je Bestand: „Gerade in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sehen wir seit Jahren steigende Bedarfe. Alleine 2025 hat die medbo Weiden rund 1600 Fälle behandelt“, so Franz Löffler laut der Mitteilung. Der Neubau solle durch neue stationäre und erweiterte ambulante Kapazitäten bestmögliche Voraussetzungen schaffen, um junge Menschen verlässlich und schnell in die Versorgung zu bringen.
Im Anschluss ging es nach Wöllershof. Am Bezirksklinikum stand der Austausch über aktuelle Entwicklungen im Vordergrund – etwa zur Versorgungssituation in der Akutpsychiatrie, zur Rehabilitation und zu strukturellen Neuerungen. Die Klinik verzeichnet eine stabile Auslastung, auch dank des breiten therapeutischen Angebots und einer guten interdisziplinären Zusammenarbeit. Mit der Erweiterung der tagesklinischen Plätze für Erwachsene und der Inbetriebnahme von Haus 13 sei das Angebot 2024 gezielt ausgebaut worden, teilt Medbo mit. Mit Erfolg: Die Tagklinik ist voll ausgelastet, der moderne Klinikneubau mit Wahlleistungsstation, Therapiebereichen und komfortabler Ausstattung wurde im bundesweiten Ranking mit Bestnoten bewertet.
„Wir sehen an vielen Stellen, dass die Anforderungen im Gesundheitswesen komplexer werden“, so Medbo-Vorstand Dr. Helmut Hausner. „Unsere Aufgabe ist es, diesen Entwicklungen mit passenden Konzepten zu begegnen und dabei gleichzeitig die Versorgung der Patientinnen und Patienten im Fokus zu behalten.“ Für Franz Löffler steht fest: „Versorgung funktioniert nicht von allein. Sie braucht starke Partner, verlässliche Strukturen – und den Willen, gemeinsam weiterzuarbeiten.“ Der Besuch habe gezeigt, dass an den Standorten in Weiden und Wöllershof die Voraussetzungen dafür baulich und organisatorisch stimmen.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.