„Das Sündikat“ residiert zwar in der „Sünde“. Aber wenn mal ein echter „Sünder“ daher kommt, auch nur dem Namen nach, reagiert man in der Kommandozentrale vorsichtig. Wer will schon als Konzertveranstalter mit scharfem Sex in Verbindung gebracht werden.
Bevor Porno also ruppig an der Klampfe zerrte, hatte man im Internet und an den Ticketschaltern mit einem Sternchen abgelenkt. Am Samstagabend gastierte deshalb ein Künstler mit dem wohlklingenden Spitznamen „P*rno“ in der Alten Post. Der Mann war Frontmann seiner Band und Vorgruppe zugleich. Die Fans erwartete also ein mächtiges Konzert.
Christian Neiting präsentierte eigene Songs, aber zeigte zur Begeisterung des Publikums auch seine Performancekünste beim Karaokesingen. Von den Oberpfälzer Allstars kam unter anderem Alfons Bauer, der Dritte, auf die Bühne. Er erzählte die Geschichte vom fleischfressenden Adventskranz und sorgte so für morbide Weihnachtsstimmung.
Als Hauptact brachte Neiting seine Leipziger Band "WSD" mit, die mit ordentlich Punkrock die "Sünde" noch ein wenig sündiger machte. Das Publikum tobte. Die "staade Zeit" war ferner denn je.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.