Einige Bürger stellten Fragen zur Ampeleinrichtung an der Autobahnabfahrt Weiden-West. „Warum wurde diese gebaut?“ Die selbstgegebene Antwort: Um jetzt schon, insbesondere morgens, Staus zurück zur Autobahn, aber auch in Richtung „Alpenrose Schützenheim“ zu bringen. In der Gegend gebe es lediglich eine ähnliche Ampelanlage, und zwar bei Wernberg. Schon eher der Brückenbau bei der Brandweihereinfahrt, der demnächst in Angriff genommen wird und die B470 überführt, sei lohnend.
Sorge einiger Einwohnern: die Pressather Straße. „Hier in der 30er-Zone beim Brunner-Bäcker muss ein fester Blitzer aufgestellt werden.“ Auch während des Gesprächs erlebte die kleine Versammlung Tempoüberschreitungen mit meist auswärtigen Kennzeichenführern. "Was machen diese Fahrzeuge aus ESB, NEW, VOH, AS oder TIR hier im Stadtteil?", wunderten sich die Anwesenden. Die Sorge komme auf, dass sich auch der Verkehr in der Pressather Straße verstärkt. Mit dem West-IV-Bau komme sicher auch der Verkehr zurück. Zumindest sollte der Schwerlastverkehr mit über 7,5 Tonnen aus dem Stadtteil verbannt werden, waren sich die Bürger einig.
Ein ungelöstes Rätsel: Fahrzeuge parken auf dem Bürgersteig vor Einkaufsläden in Richtung Autobahnbrücke. Diese seien nicht nur ein Hindernis für Fußgänger und Radfahrer, vielmehr geben sie auch die gesamte Straßenbreite frei – und damit das schnelle Fahren in dieser 30er-Zone. „Hier muss ein höherer Kontrolldruck her“, sagte Hans-Jürgen Gmeiner.
Auch irritiert der Übergang weiter vorne hoch zu Schule und Kindergarten. Zum einen wird er von Müttern und Schülern nicht genutzt, Schülerlotsen fehlen gänzlich. Diese Einrichtung reiche gerademal für die 30er-Zone vor der Hans-Schelter-Schule. Vor Jahren sei ein gewünschter Übergang am Geschäft zur Kirche und der Einmündung der Straße zur Weiding nicht gebaut worden, reklamierten die Bürger.
Warum es noch Bushaltestellen gebe, die ohne Bushäusl und ohne Dach sind, konnte gleich vor Ort geklärt werden. Kartellvorsitzender Gmeiner sagte, dass hier die Grundstücke in privater Hand sind, ein Bau deshalb nicht möglich sei. Dort wo es geht, geschah es – wie kürzlich in der Weiding mit drei Häuschen mit Überdachung.
Weiden-West ist ein Dorf, so die Meinung eines Bürgers, weil der Stadtteil so heimelig und überschaubar sei. Deshalb wünsche er sich, dass sich vierteljährlich Mitglieder der Vereine treffen, um wichtige Themen anzusprechen und sich auszutauschen. „Unter dem Dach des Kartells könnte das passieren, denn es müsste ja auch organisiert werden.“














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