04.08.2020 - 11:03 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Rotary Club Weiden spendet 10.000 Euro für Antikörper-Studie der Kliniken AG

Der Rotary Club Weiden hat die wissenschaftlichen Aktivitäten der Kliniken Nordoberpfalz AG mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro unterstützt.

Der Präsident des Rotary Club Weiden, Reinhold Gietl (Vierter von links), übergibt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin der Kliniken Nordoberpfalz AG (Vierte von rechts), eine Spende in Höhe von 10.000 Euro.
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Die Kliniken Nordoberpfalz AG haben nun eine 10.000-Euro-Spende vom Rotary Club Weiden bekommen. Der Club hilft damit bei der Durchführung der Antikörper-Studie des Klinikverbunds.

Rund 90 Prozent der Mitarbeiter an den Standorten Weiden und Tirschenreuth haben sich an der Studie beteiligt, die derzeit wissenschaftlich ausgewertet wird.

Professor Karl-Heinz Dietl, stellvertretender Medizinischer Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, wies laut Mitteilung darauf hin, dass am Klinikum Weiden und am Krankenhaus Tirschenreuth in den vergangenen Monaten vermutlich die meisten Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt wurden. Dadurch bestand auch für alle Mitarbeiter beider Häuser ein erhöhtes Risiko der Infektion. „Wir konnten diese enorme Herausforderung nur durch den engagierten Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen bewältigen. Jetzt wollen wir ihnen die Chance bieten, zu wissen, ob sie Antikörper gebildet haben“, ergänzte Medizinische Direktorin Michaela Hutzler.

Professor Christian Paetzel, Ärztlicher Direktor der Region Süd, stellte weitere Details der Studie vor. An beiden Standorten der Kliniken Nordoberpfalz AG, die getestet wurden haben mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter die Möglichkeit der Testung wahrgenommen. Zum Teil wurden in Weiden an einem Tag rund 480 Blutentnahmen durchgeführt. Als Kooperationspartner für die Studie konnte die Witron Group in Parkstein gewonnen werden, die aufgrund ihrer Mitarbeiterzahl eine ideale „Vergleichsgruppe“ bildet, um das Infektionsrisiko des Krankenhauspersonals mit der Infektionsrate einer gleich großen Zahl an Personen eines großen, mittelständischen Unternehmens derselben Region zu vergleichen. Damit können für die Studie rund 2900 Blutproben ausgewertet werden. „Wir alle befinden uns in einer wissenschaftlichen Pioniersituation. Sollte eine nächste Welle kommen, wollen wir wieder alles richtig machen, so wie in den letzten Monaten“, so Paetzel.

Dass man bei der Finanzierung der Studie helfen wolle, darüber war man sich beim Rotary Club Weiden schnell einig. Präsident Reinhold Gietl wies darauf hin, dass „die Leistungen, die die Mitarbeiter der Kliniken Nordoberpfalz AG in den vergangenen Monaten gezeigt haben, auch überregional Aufmerksamkeit erlangt haben“. Daher unterstütze man das Projekt gerne mit einer Spende über 10.000 Euro. „Wir freuen uns, regional helfen zu können“, so Reinhold Gietl.

Kliniken Nordoberpfalz und das Logistikunternehmen Witron testen ihre Mitarbeiter auf Corona-Antikörper

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