29.04.2019 - 14:33 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Schausteller-Frühschoppen im Festzelt

Gerhard Donhauser ist neues Ehrenmitglied der Bezirksstelle der Marktkaufleute und Schausteller Weiden/Amberg. Bezirksvorsitzender Georg Duschinger überreicht die Urkunde seinem Vorgänger beim Schausteller-Frühschoppen im Böckl-Festzelt.

Beim Schaustellerfrühschoppen im Festzelt wird Gerhard Donhauser (Dritter von links) zum Ehrenmitglied des Beszirksverbands der Markkaufleute und Schausteller ernannt mit (von links) Bürgermeister Lothar Höher, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Bezirksvorsitzendem Georg Duschinger und Nicole Hammer, die sich als neue Rechtsdezernentin präsentiert.
von Helmut KunzProfil

Donhauser ist seit 43 Jahren Verbandsmitglied, davon war er 26 Jahre lang zweiter Vorsitzender. Neun Jahre lang leitete er zuletzt den Bezirk. Donhauser, der inzwischen Rentner ist, sprach von einer großen Ehre. Er sei mit Leib und Seele Schausteller gewesen. „Aber es gibt noch ein Leben vor dem Tod und das probiere ich jetzt aus.“ Oberbürgermeister Kurt Seggewiß erinnerte an manche Wortgefechte mit ihm. „Aber er hat immer die Interessen seiner Mitglieder vertreten.“

Das Frühlingsfest sei für Weiden und die Region ein wichtiger Bestandteil und spiele im Jahresverlauf eine bedeutende Rolle, sagte der Rathauschef. Laut Polizeiangaben verlaufe das Fest bisher friedlich. „Mal abgesehen von einigen typisch alkoholbedingten Ausfällen." Man hoffe nur auf besseres Wetter.

Ein Fest funktioniere, wenn es wie das Weidener Frühlingsfest interessante Fahrgeschäfte und kulinarische Schmankerl biete, die immer wichtiger würden. „Die Leute kommen inzwischen auch zum Essen her. Und wie ich sehe, sind die Angebote gut und ausgewogen“, so Seggewiß.

Im Schlepptau hatte der Oberbürgermeister neben Cheforganisator Peter Rackl und Ordnungsamtschef Reinhold Gailer auch seinen Bürgermeisterkollegen Lothar Höher, Stadträte, Baudezernent Oliver Seidel und Sozialdezernent Wolfgang Hohlmeier.

Rechtsdezernentin Nicole Hammerl präsentierte sich in ihrer „Jungfernrede“ als Nachfolgerin von Hermann Hubmann. „Die Stadtführung ist weiblicher geworden“, machte OB Seggewiß vorher deutlich. Hammerl sagte: „Es freut mich, dass sie mit ihren Geschäften zum Wohle der Bürger wieder für ein attraktives Fest gesorgt haben.“

Die Anzahl der Bewerber habe die Zahl der Stellplätze überstiegen, die von der Stadt angeboten würden. „Das zeigt das große Interesse der Branche an diesem Fest.“ Und weiter: „Wir können nur den Platz zur Verfügung stellen. Der Oberbürgermeister und ich stehen weder am Grill noch stellen wir ein Fahrgeschäft zur Verfügung. Dazu brauchen wir Sie."

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