Eltern arbeiten, Schülerinnen und Schüler haben frei: Es ist Buß- und Bettag. Das stellt vor allem berufstätige Väter und Mütter von Grundschulkindern vor die Frage, wie die Kinder betreut werden können. Hier und da springen Arbeitgeber ein. Zum Beispiel die Stadt Weiden.
Das scheint beim Blick auf die Zahlen auch dringend nötig: Allein in der Stadt Weiden haben insgesamt rund 9000 Kinder am Buß- und Bettag frei. Davon sind 2000 Schülerinnen und Schüler aus Grund- und Mittelschulen betroffen. Im Landkreis Neustadt gibt es etwa 4500 Grund- und Mittelschüler.
Die Stadt Weiden bot ihren Mitarbeiter deshalb an Buß- und Bettag bei der Kinderbetreuung kostenlose Unterstützung an. So durften die Mitarbeiter aller städtischen Einrichtungen nach zwei Jahren Coronapause ihre Kinder wieder mit zur Arbeit bringen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Gerhardt hat gemeinsam mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (GFI) ein buntes Programm für die 23 Kinder entwickelt. "Man kann mit Kindern auch mal was anschauen, aber vor allem die aktive Arbeit ist uns heute wichtig", sagt Reinhardt.
Deshalb gibt es im großen Sitzungssaal im Rathaus mehrere Stationen, an denen die Kinder sich kreativ ausleben können. Lego, Bügelperlen, das Basteln eines Windlichtes, eine Buttonmaschine, Bücher und eine Station zum Malen beschäftigen die Kinder an diesem Tag von 8 bis 12.30 Uhr. Das Angebot kommt bei den Kindern gut an. Auch Oberbürgermeister Jens Meyer begrüßte die Kinder, später gab es Frühstück für alle.














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