14.09.2020 - 17:04 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Schweinepest: Stadt Weiden probt den Ernstfall

Bei einem möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest will die Stadt Weiden vorbereitet sein. Bei einer Großübung mit THW und Feuerwehr wird am Freitag, 18. September, die Entsorgung von Kadavern geprobt.

In ihrem Vollschutz bereiten die Gebirgsspezialisten von der Bergwacht Weiden - hier bei einer Übung im Jahr 2018 - die Ausrüstung und ihr ATV für den Einsatz vor.
von Stephanie Hladik Kontakt Profil

Bei einer Großübung mit Technischem Hilfswerk (THW) und Feuerwehr wird am Freitag, 18. September, die Entsorgung von Wildschwein-Kadavern geprobt. Denn die Stadt Weiden will auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vorbereitet sein. In einem Waldabschnitt des Stadtgebietes planen die Verantwortlichen am Freitag im Rahmen der Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest ein Übungsszenario im Wald. Es handelt sich hierbei um eine Übung im Bereich der Kadaver-Bergung unter Beteiligung verschiedener Institutionen wie THW, Feuerwehr, Bauhof usw.. Die Bürger werden um Rücksichtnahme gebeten.

Die Stadt Weiden bereitet sich bereits seit Monaten intensiv auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vor. Dazu gab es bereits Anfang des Jahres eine Informationsveranstaltung und einen Runden Tisch mit allen Beteiligten. In diesem Zusammenhang weist die Stadt in ihrer Pressemitteilung nochmals darauf hin, dass es sich bei der Afrikanischen Schweinepest um eine Viruserkrankung handelt, die Haus- und Wildschweine befällt. Andere Tierarten und Menschen seien für diese Erkrankung nicht empfänglich und es bestehe daher keine Gefahr. Fragen rund um das Thema beantwortet die städtische Veterinärabteilung.

Am 10. September hat die Afrikanische Schweinepest Deutschland erreicht. In Brandenburg wurde das Virus bei einem verendeten Wildschwein nachgewiesen.

Die Spezialisten tragen zwei Paar Handschuhe. Das Foto entstand bei einer Übung im Jahr 2018.

Landkreis übte bereits den Katastrophenfall

Neuhaus/Windischeschenbach

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