Weiden in der Oberpfalz
24.08.2018 - 11:49 Uhr

Auf den Spuren des Verbrechens

Nur wenige der schweren Straftaten in Weiden sind den Bürgern noch gut in Erinnerung. Bei der kriminalistischen Stadtführung führt der Weg an viele Tatorte. Auch die CSU will sich gruseln.

In der heutigen Parteizentrale der CSU spielte sich vor Jahren ein Verbrechen ab. Bild: Kunz
In der heutigen Parteizentrale der CSU spielte sich vor Jahren ein Verbrechen ab.

(uz) Die Stadt aus einer ganz anderen Sicht versucht Eva Ehmann ihren Gästen von der Weidener CSU und der Christlich Sozialen Arbeitnehmer-Union (CSA) zu zeigen. Es sind Tatorte, oder die Adressen von Tätern oder Opfern, die die Gruppe ansteuert, die sich hier beim Sommerprogramm "Gemeinsam sind wir Weiden" trifft. Zu Gast sind auch die Stadträte Hans Forster, der die Stadtführung initiierte, sowie Heiner Vierling, Karlheinz Beer und Landtagslistenkandidatin und CSA-Kreisvorsitzende Dagmar Nachtigall. Forster hatte im Vorfeld bereits die Asservatenkammer in München mit den Kollegen vom Zoll besucht und Tatwerkzeuge sowie Beweismittel besichtigt.

So besuchten die Teilnehmer Orte wo große Kriminalfälle - wie der Tod von Klankermeier, oder ein brutaler Frauenmord, aber auch Richtstätten in Weiden, stattfanden. Interessant, wie in sehr frühen Jahren mit Ehebrechern oder Dieben umgegangen wurde. "Die Strafe folgt auf dem Fuß", Ehmann klärte hier auf. Denn Soldaten die über die Stränge schlugen, mussten sich mit blanken Fußsohlen auf spitze Pfähle stellen und das würde man sich sehr wohl sehr schnell merken. Die 90-minütige Führung sei sehr zu empfehlen, betonten die Teilnehmer, die sich schließlich im Bräuwirt entspannten.

Die CSU-Mitglieder besuchen bei der kriminalistischen Stadtführung die bekanntesten Tatorte.. Bild: Kunz
Die CSU-Mitglieder besuchen bei der kriminalistischen Stadtführung die bekanntesten Tatorte..
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.