21.08.2020 - 16:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

SpVgg SV kickt künftig auch auf Kork

Am Weidener Wasserwerk-Stadion rollt nicht der Ball, sondern der Maschinenpark der Firma FixGreen. Die Spezialisten aus Feucht bereiten das Planum für die Kunstrasen-Felder vor. Die Nachwuchsspieler werden ab Sommer 2021 auf Kork kicken.

Jetzt werden bereits die Dimensionen der neuen Kunstrasenplätze deutlich.
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Endlich sehen die Mitglieder der SpVgg SV Weiden, was sich auf dem Areal zwischen Stadion und Schweinnaab hin zur Dr.-Martin-Luther-Straße verändern wird. Die Vorbereitungen für die Kork-Fußballfelder sind im vollen Gange. Auch der Einbau der Ver- und Entsorgungsleitungen für das neue Funktionsgebäude sind angelaufen, berichtet Manfred Luber, Vorstandsmitglied und Projektbeauftragter.

Die Coronakrise hat wertvolle Zeit gekostet, eine Fertigstellung in diesem Jahr ist nicht mehr möglich. Nach den derzeitigen Plänen sollen die über 200 Kinder und Jugendliche aus dem Verein sowie dem Nachwuchsleistungszentrum im Frühsommer 2021 auf den Plätzen auflaufen und dann auch das neue "Funktionsgebäude" nutzen können. Den 43 mal 9 Meter großen Flachbau erstellt die Ziegler-Group mit ihrer Fertighaus-Firma. Wie das gesamte Areal, haben die Ingenieure vom Büro Zwick (Weiden) "zweckmäßig" geplant, unterstreicht Luber: Kein Keller, kein Obergeschoss. "Da gibt's Kabinen (für je zwei Mannschaften auf zwei Spielfeldern und Schiedsrichter), Duschen, Toiletten, Besprechungsräume, Magazine. Aber da ist kein Luxus. Das wird kein Sportheim, kein Wirtshaus."

Mit einem einstimmigen Mitgliedervotum geht der Verein das Projekt Kunstrasenplatz an

Weiden in der Oberpfalz

Wie die Sportplätze, entsteht auch das Funktionsgebäude als Ersatz für die Sportanlagen der SpVgg SV im Stadtteil Stockerhut. "Wir haben dort das über das 37 000 Quadratmeter große Gelände mit unserem Vereinsheim an die Stadt Weiden übergeben. Am Wasserwerk bekommen wir bei deutlich kleinerer Fläche also nur das wieder, was wir schon hatten", erklärt Luber.

Die Stadt Weiden, die im Stockerhut ein kleines Wohngebiet schaffen will, sei "ein harter, aber auch ein fairer Verhandlungspartner" gewesen, blickt der Projektleiter zurück. Nach dem eindeutigen Mitgliedervotum sei der Grundstückstausch notariell verbrieft. "Wir haben auch für unsere neuen Flächen am Wasserwerk ein unbegrenztes Dauernutzungsrecht."

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