(shl) Es muss wohl über Pfingsten passiert sein: der jüngste und kleinste Storch lebt nicht mehr. Die Eltern haben ihn vermutlich aus dem Nest gestoßen. Es liegt in der Natur der Sache, dass das schwächste Jungtier es auch am schwersten hat. "Das kommt recht häufig vor, dass dieser dann rausfliegt", sagt Storchenbetreuerin Helga Bradatsch. Natürlich sei sie traurig, wenn es nicht alle Jungvögel schaffen. "Doch jetzt hätten die anderen drei die Chance zu überleben", weiß die Expertin. Die verbliebenen Küken machten einen guten Eindruck, obwohl sie naturgemäß unterschiedlich groß sind. So wie die Eier gelegt werden (in der Regel im Abstand von 1 bis 2 Tagen), so schlüpften auch die Kleinen. Die Weidener Storchenbande kam vor knapp drei Wochen auf die Welt. In den ersten Lebenswochen würden die Vögel schnell wachsen und bräuchten jetzt viel zu fressen. "Die Eltern haben richtig viel zu tun", sagt Bradatsch. "Aber das Wetter ist gut und die Wiesen werden gerade gemäht. Sie sollten genügend Futter finden, auch wenn sie dafür immer weitere Kreise ziehen müssen. Das ist eine echte Leistung, die die Altvögel hier vollbringen."
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