14.02.2020 - 11:35 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Tag der offenen Tür" an der Hans-Scholl-Realschule

In der Kürze liegt die Würze: Die Hans-Scholl-Realschule veranstaltete ihren „Tag der offenen Tür“ während der Woche – für die Dauer von zwei Stunden.

von Helmut KunzProfil

Von 17 bis 19 Uhr präsentierte sich das Schülerleben von seiner Schokoladenseite. Vor allem die Faxen der Lehrer im Physik- und Chemiesaal erinnerten ganz stark an den Schüler Pfeiffer aus der „Feuerzangenbowle“.

„Wir wollen auf uns aufmerksam machen und es wäre schön, wenn wir Interesse wecken“, unterstrich Studienrätin Jutta Wilke, die das bunte Programm federführend organisierte. „Vielleicht gelingt es uns, Schüler für unsere Realschule zu mobilisieren." Denn für einen Übertritt an die Hans-Scholl-Realschule mit ihren 560 Schülern spreche vor allem eines: „Wir können auf die Jungs eingehen.“

Der Entwicklungsunterschied zwischen Jungen und Mädchen nach der vierten Klasse sei sehr krass. Monoedukative Pädagogik erscheine nur auf den ersten Blick altmodisch. „Bei uns ist es aber definitiv so, dass wir konkret auf die Schülerstärken eingehen können.“ Und: In den Pausen und nach dem Unterricht hätten sie ja ohnehin Kontakt zu den Mädels.

In der Aula warteten auf die Besucher Biertische für Kaffee, Kuchen und Deftiges. Hier konnten sich die Gäste erholen vom der Besichtigung der vielen Stationen im Schulgebäude. Hier sorgten der Elternbeirat und die Schülerfirma für das leibliche Wohl. Es gab Workshops, die gleichzeitig auch Positionspunkte für die Schulhausrallye war. Schulhausführungen gab es auch in englischer Sprache.

Die Aula war der Bereich für Daueraktionen: Schachspiel, Bonsaiausstellung, Torwandschießen, Seifenkiste, Minigolf und Waveboards. Im Seminarraum führten Schüler Sketche auf. Einmal ging es um „Steinzeithandys“, ein anderes Mal darum, einen gefräßigen Buben von zu viel verputzten "Klößen" zu befreien. Das Highlight für die Jungs unter den Besuchern war zweifellos die Robot-Kampfarena mit von Schülern selbstgebauten Lego-Robotern, die hier gegeneinander kämpften.

Gezeigt wurde viel Kreativität, wie Kartenwerkstatt, das Schreiben von Hieroglyphen oder der Entwurf von Namensschildern aus Holz. Im Musiksaal gab es Bodypercussion. Im Biologiesaal wurden Modelle gezeigt. Und heiß ging es beim "Chemanji" im Chemiesaal her. Dort wurde kräftig mit Rauch und Licht experimentiert. Im Physiksaal standen Haare zu Berge. Wenn nicht gerade die Sicherung raus flog, wurde hier die Elektrizität erklärt. Auch Knobeln, Tüfteln und strategisches Denken standen hoch im Kurs. Etwa bei der mathematischen Rätsel-Mitmachstation oder beim Länder-Dart. Die "Franzosen" bastelten Eiffeltürme und die "Spanier" spielten Fußball.

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