Von Monika Bugl
Das Wasserwirtschaftsamt Weiden hat am Liebensteinspeicher in den vergangenen Monaten die elektronische Steuerung der Anlage komplett modernisiert. Um die neue Technik auf Herz und Nieren zu prüfen steht nun vom 29. Januar bis 30. Januar 2026 der Probebetrieb an, teilt das Wasserwirtschaftsamt Weiden mit. "Während des Testbetriebs kommt es vorübergehend zu leicht erhöhten Wasserabgaben durch die Turbine von bis zu 1,5 Kubikmeter pro Sekunde", heißt es in einer Pressmitteilung des Amts. Das entspreche 1.500 Litern pro Sekunde oder dem Volumen von zehn Badewannen pro Sekunde, so der Vergleich.
Durch den daraus resultierenden absinkenden Seewasserstand können sich in der Folgezeit in und unter der vorhandenen Eisdecke Hohlräume bilden. "Diese Hohllagen sind von außen meist nicht erkennbar und können dazu führen, dass die Eisdecke plötzlich und ohne Vorwarnung einbricht", warnt das Wasserwirtschaftsamt. Das Betreten solcher staugeregelten Eisflächen sei daher lebensgefährlich.
Die Behörde weist ausdrücklich darauf hin, Aktivitäten auf der Eisfläche zu vermeiden und Abstand zu Uferbereichen, Entnahmestellen und Wasserbauwerken zu halten. Hunde sollten an der Leine geführt werden, auch auf Befahrungen und Wassersport im betroffenen Bereich während des Probebetriebs soll verzichtet werden. Hinweisschilder vor Ort und Anweisungen des Betriebspersonals seinen zu beachten.
Außerdem bittet die Behörde darum, Auffälligkeiten wie ungewöhnliche Strömungen, Treibgut oder Schäden an Uferanlagen umgehend an die Betreiber bzw. die zuständigen Behörden zu melden. In akuten Notfällen sei der Notruf 112 zu wählen. Nach dem erfolgreichen Test wird der reguläre Betrieb wieder aufgenommen, so die Pressemitteilung.
Diese Meldung basiert auf Informationen des Wasserwirtschaftsamts Weiden und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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