Update 16.02.2020 - 17:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Was tippen Sie: Wer gewinnt die Weidener Stadtratswahl?

Nicht weniger als 263 Weidener wollen im März in den Stadtrat einziehen. 5 Kandidaten bewerben sich als Oberbürgermeister. Wer schafft's? Geben Sie Ihre Prognose ab – und feiern Sie Ihren ganz persönlichen Wahlsieg.

Bis Aschermittwoch können Sie beim Wahllotto von Oberpfalz-Medien mittippen.
von Ralph Gammanick Kontakt Profil

Unser Wahllotto zählt bereits zur Tradition vor dem Urnengang zum Stadtrat. Gefragt ist dabei nicht, wie Sie persönlich wählen, sondern was Sie glauben, wie die Weidener wählen. Wer dem tatsächlichen Ergebnis am nächsten kommt, gewinnt: Erster Preis ist ein 100-Euro-Ticketgutschein für eine Veranstaltung Ihrer Wahl. Eintrittskarten für je 50 Euro können der Zweit- und der Drittplatzierte beim NT-Ticketschalter ordern. Für den Vierten und den Fünften liegen Buchgutscheine bereit.

Und so geht's: Laden Sie den Tippschein herunter und füllen Sie die Felder aus, indem Sie insgesamt 100 Prozentpunkte auf die OB-Kandidaten und insgesamt 40 Sitze auf die Parteien verteilen. Schicken Sie uns den Tipp als E-Mail – mit Klick auf den entsprechenden Button sollte sich Ihr Mail-Programm automatisch öffnen. Falls nicht: Die Adresse lautet redws[at]oberpfalzmedien[dot]de, Betreff "Wahllotto". Mitspielen dürfen alle Leser (auch Nicht-Weidener) – aber jeder nur einmal. Abgabeschluss ist Aschermittwoch, 26. Februar. In einer der folgenden Ausgaben veröffentlichen wir die Durchschnittswerte aller Tipps.

TIPPSCHEIN HERUNTERLADEN

Zur Orientierung der Status Quo: Im Weidener Stadtrat haben seit der letzten Wahl im März 2014 die SPD 16 Sitze, die CSU 14, die Bürgerliste 7 und die Grünen 3. Bei der Wahl erreichte die Bürgerliste zwar nur 5 Sitze, allerdings schlossen sich ihrer Fraktion dann Reinhold Wildenauer (FDP) und Rainer Sindersberger (Freie Wähler) an. Die Freien Wähler ergatterten insgesamt zwei Sitze – doch Karl-Heinz Schell wechselte zur SPD. Die Sitzverteilung direkt nach der Wahl lautete also so: SPD 15, CSU 14, Bürgerliste 5, FW 2, FDP 1, Grüne 3.

Kurt Seggewiß (SPD) wurde mit 52,5 Prozent Oberbürgermeister. Wolfgang Pausch (CSU) erreichte 28,1 Prozent, Reinhard Meier (Bürgerliste) 9,9, Karl Bärnklau (Grüne) 4,5, Alois Frank (Freie Wähler) 3,3 und Norbert Ziegler (FDP) 1,68 Prozent.

Kommentar:

Alles nur ein Spiel

Diese Vorbemerkung muss sein: Beim NT-Wahllotto handelt es sich um alles andere als eine repräsentative Umfrage. Niemand gibt sein persönliches Wahlverhalten preis. Alles, was wir wollen, ist eine unverbindliche Einschätzung: Wie, glauben Sie, geht die Wahl für die OB-Kandidaten und die Parteien aus? Ablesen lässt sich aus dem Ergebnis allenfalls ein grober Trend – eine Stimmung.
Lang ist's her, dass die Tipps den tatsächlichen Resultaten verblüffend nahe kamen. 1996 prophezeiten die Leser im Durchschnitt die exakte Sitzverteilung im Stadtrat, sechs Jahre später lagen sie immerhin fast richtig. Für 2007 sagten sie die Stichwahl zwischen Kurt Seggewiß (SPD) und Lothar Höher (CSU) vorher. Und dann riss die Serie. Bei der Stadtratswahl 2008 sollte es laut Lesern ein 16:16-Patt zwischen SPD und CSU geben, tatsächlich siegten die Genossen mit 17:13. 2014 deutete das Wahllotto auf eine Stichwahl zwischen Seggewiß und Wolfgang Pausch (CSU) hin – doch Seggewiß schaffte es im ersten Wahlgang. Auch die prognostizierte Wachablösung im Stadtrat – 15 Sitze CSU, 14 SPD – blieb aus. Die Genossen stellten weiter die stärkste Fraktion.
Mit der Aussagekraft des Wahllottos war es zuletzt also nicht mehr weit her. Vielleicht ganz gut so, weil uns das sagt: Ist doch alles nur ein Spiel! Die Gewinner der Wahl werden am 15. März (oder am 29. März bei der Stichwahl) gekürt. Die Gewinner des Wahllottos noch ein bisschen später. Das könnten Sie sein. Viel Glück!

Ralph Gammanick

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