Weiden in der Oberpfalz
14.06.2018 - 17:39 Uhr

Toter Winkel – Todes-Winkel

Blickkontakt schafft Partnerschaft beim „toten Winkel“, rät der ADAC.

Der ADAC-Nordbayern leistete Aufklärungsarbeit: Die Seile markieren den seitlichen „toten Winkel“ des LKW, den die Kinder der Hammerwegschule ohne Blickkontakt zum Fahrer feststellten. rdo
Der ADAC-Nordbayern leistete Aufklärungsarbeit: Die Seile markieren den seitlichen „toten Winkel“ des LKW, den die Kinder der Hammerwegschule ohne Blickkontakt zum Fahrer feststellten.

(rdo) Es ist eine der gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr: Wenn ein Lkw oder Bus mit einem Fußgänger oder Radfahrer zusammentrifft. Jedes Jahr sterben viele Radfahrer oder Fußgänger bei Unfällen mit rechts abbiegenden Lkws. Der Grund: Der tote Winkel.

Darum leistet der ADAC Nordbayern mit Bildungsreferent Simon Halmen Aufklärungsarbeit an der Hammerwegschule. Auch Matthias Kastner vom ADAC Weiden begleitete die Aktion. Die 3. Klasse mit Lehrerin Martina Betz, die Kombiklasse 3/4 mit Lehrer Johannes Arndt und die 4. Klasse mit Cornelia Trottmann beteiligten sich. Viele Kinder bestreiten ihren Schulweg täglich mit dem Rad. Die Schüler lernten, dass es den toten Winkel vor, seitlich und hinter einem Bus oder Lastwagen gibt.

Eine wichtige Regel gelte im Straßenverkehr immer: "Wenn ich den Fahrer nicht direkt und auch nicht im Spiegel des Pkws oder Lkws sehen kann, dann kann mich der Fahrer auch nicht sehen." Wichtig sei, immer den Grundsatz zu berücksichtigen: "Blickkontakt schafft Partnerschaft". Die Experten rieten den Kindern, in unsicheren Situationen lieber auf die Vorfahrt zu verzichten, um Schlimmeres zu verhindern.

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