Weiden in der Oberpfalz
24.06.2018 - 16:07 Uhr

In Tradition für ein erfolgreiches Bayern

Beim großen Ehrenabend des CSU-Kreisverbands Weiden gibt es CSU-Meinungen zur Asyldebatte.

Der CSU-Kreisverband Weiden bedankt sich mit dem großen Ehrenabend bei den treuen Mitgliedern. Bild: Dobmeier rdo
Der CSU-Kreisverband Weiden bedankt sich mit dem großen Ehrenabend bei den treuen Mitgliedern. Bild: Dobmeier

(rdo) Ein großer Teil des Erfolges der CSU seien den 6000 treuen Mitglieder zu verdanken, betont Landtagskandidat Stephan Oetzinger beim großen Ehrenabend des CSU-Kreisverbandes Weiden. "Sie sind es, die engagiert Akzente setzen und sich zielgerichtet einbringen."

CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer begrüßte die CSU-Spitzenvertreter aus der Stadt und aus dem Landkreis Neustadt/WN im Pfarrheim Maria Waldrast zum Ehrenabend, der eigentlich schon für Dezember 2017 geplant war, aber wegen seines schweren Unfalls verschoben werden musste.

"Es gibt klare Gründe, nationales Recht auszuüben", ging Oetzinger auf die aktuelle Asyl-Debatte ein. Die CSU vertrete dabei Rechtssicherheit. Im Asylpakt sei es wichtig, einen "humanitären Umgang" mit Asylsuchenden in Ankerzentren zu schaffen. Die Entscheidung über das Bleiberecht solle innerhalb von sechs Wochen fallen. Zudem sprach der CSU-Landtagskandidat das bayerische Baukindergeld, die Betreuungswahl für Kinder an, den Digitalpakt II für Schulen und den Breitbandausbau in der Fläche, wobei auf die Glasfasertechnik gesetzt werde. Von den Stabilisierungshilfen Bayerns profitiere auch Weiden mit Millionenbeträgen.

Flächenfraß eindämmen

"Gewerbegebiete wie Weiden-West IV schaffen Arbeitsplätze", unterstrich Oetzinger. Aber auch alte Brachflächen müssten für Industrie- und Wohngebiete erschlossen werden. "Dies dämmt den Flächenfraß in Bayern ein."

"Die CSU hat die richtige Antwort für die Fragen der Menschen. Die liberale humane Grundordnung ist aber derzeit angekratzt", sagte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht. "Die CSU bringt als prägende Kraft die neuen Technologien aufs Gleis." Dies gelte auch für die Durchsetzung von geltendem Recht. "Es wäre verheerend, wenn die CSU den Mund spitzt und die Forderungen nicht durchsetzt", war die Ansicht, für die Rupprecht den Beifall der CSU-Kreisverbände erhielt.

"Die Geehrten haben viel getan für die Menschen. Sie stellen den Erfolg der CSU dar", betonte Rupprecht. Das "Weidener Streichquartett" gestaltete den Ehrenabend, bei dem Stephan Gollwitzer, Albert Rupprecht, CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch und die CSU-Bezirkstagskandidaten Lothar Höher und Andrea Lang sowie Oetzinger die Urkunden an die Mitglieder überreichten.

Seit über 60 Jahren ist die CSU prägend für Bayern und den Wandel von Bayern vom Agrarland zum Industriestandort mit Digitalisierung, sagte Festredner Dr. Stephan Oetzinger. Bild: Dobmeier rdo
Seit über 60 Jahren ist die CSU prägend für Bayern und den Wandel von Bayern vom Agrarland zum Industriestandort mit Digitalisierung, sagte Festredner Dr. Stephan Oetzinger. Bild: Dobmeier
Info:

Die Geehrten

Johann Voit hält der CSU seit 70 Jahren die Treue. Seit 50 Jahrensind Franz Hofmann, Karl Prössl und Stadtrat a. d. Franz Baierl dabei; seit 40 Jahren Reinhard Urbanczyk, Ingrid Lang, Eduard Steinsdörfer, Annette Huber, Engelbert Schedl, Uwe Pregel, Peter Röhrich, Alfred Hofmann und Ulrich Sollfrank; 25 Jahre: Edeltraud Schmidt, Wolfgang Müller, Lothar Amm, Hannelore Dumler, Horst Krüger, Horst Spickenreuther, Erwin Voit, Klaus Schärl und Marie-Luise Fissl.

10 Jahre: Heiner Vierling, Hans-Jürgen Gmeiner (Stadträte), Jürgen Haubner, Kurt Steinhilber, Martin Näger, Monika Hagn, Monika Fleischmann, Peter Schröpf, Stefan Fuchs, Andrea Wunder, Peter Marx, Walter und Anna Buchner, Daniel Sindersberger, Manfred Wurzer, Wolfgang Gleißner und Uli Joneits. (rdo)

„Es braucht die Gestaltungskraft der CSU bestehende Gesetze umzusetzen." Lieber die Macht lassen, wenn dies nicht gelinge“, sagte MdB Albert Rupprecht hinsichtlich der Asyldebatte. Bild: Dobmeier rdo
„Es braucht die Gestaltungskraft der CSU bestehende Gesetze umzusetzen." Lieber die Macht lassen, wenn dies nicht gelinge“, sagte MdB Albert Rupprecht hinsichtlich der Asyldebatte. Bild: Dobmeier
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.