So voll war die Treppe im Ring-Kino seit „Herr der Ringe“ nicht mehr. Atmosphäre hieß das Zauberwort beim Foyerkonzert des "Sündikats". Die ganz große Mehrheit des Publikums saß am Sonntagabend auf den Stufen, die hinauf zum ehemaligen Kinosaal führen und lauschte von dort oben der ruhigen Musik der Nürnberger Liedermacherin Elena Steri. Nur wenige teilten sich Stühle und Tische im Foyer. Die Künstlerin bestach mit ihren Lied-Miniaturen, die Tiefgang hatten. Die Blicke und Ohren richteten sich deshalb scharf nach unten. Denn die Bühne stand von oben gesehen recht tief im Eingangsbereich. Die Songs strahlten Intensität aus, waren voller Gefühle und Erinnerungen.
In ihrem Soloprogramm unterhielt Elena Steri die Zuhörer wirkungsvoll mit einer Fülle persönlicher Kindheitserinnerungen. Bei ihren, mit sanfter, leiser Stimme vorgetragenen Songs, handelte es sich meist um mentale Gesundheit oder den großen Themenkomplex weltlicher Irrungen und Wirrungen. In ihren Texten verarbeitete sie auf ehrliche Weise, was sie im Privatleben beschäftigt und auf dem Herzen brennt. Dabei begleitete sich die Sängerin auf ihrer Ukulele. 2021 hatte sie die erste EP "Chaotic Energy" auf den Markt gebracht.













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