Rainer Wildenblanck
„Ich vermisse das uneingeschränkte Reisen“, sagt Rainer Wildenblanck. "Aber mir fehlen auch andere Dinge. So vermisse auch die Treffen mit Leuten, zum Beispiel beim Bürgerfest. Natürlich auch, dass das Baden sehr eingeschränkt wurde. Aber all dies nehme ich in Kauf, aufgrund der aktuellen Situation. Hoffen wir mal, dass es im nächsten Jahr wieder besser wird. Wissen kann man das nie.“
Dieter Pauly
„Vermisst in dem Sinne habe ich nichts“, sagt Dieter Pauly. „Was man vielleicht anmerken sollte, das ist schlicht und ergreifend die teilweise Rücksichtslosigkeit, mit der manche Leute mit Corona umgehen. Ob nun richtig oder nicht richtig. Man weiß auch mittlerweile nicht mehr nach den zig-unterschiedlichen Aussagen, was man letztendlich glauben soll. Was ich bemängele: Viele nehmen Corona meiner Ansicht nach zu leicht. Ich meine da vor allem solche Leute, die mit ihren Verschwörungstheorien unterwegs sind."
Bernhard Stangl
„Ich habe den Sommer über die ganzen Blues-Konzerte und -Festivals vermisst“, erklärt Bernhard Stangl. „Nothing but the Blues. Und daran ist Corona schuld. Natürlich fehlen mir auch die sozialen Kontakte. Die wurden unheimlich eingeschränkt. Meine Blues-Gemeinde ist eine kleine Gemeinschaft, die aber über ganz Deutschland, ja sogar über ganz Europa verteilt ist. Und hier ist es unheimlich schwierig gewesen, dass man sich trifft und sieht. Das ging nur telefonisch. Mir fehlte einfach der direkte Kontakt.“
Dietmar Assel
„Corona trifft massiv die Unternehmer aus der Unterhaltungsbranche“, sagt Dietmar Assel. „Das kulturelle Leben, wie wir es kannten, werden wir in Zukunft nicht mehr erleben können. Denn die Idee, dass die Impfung alles rettet, ist abstrus. Ich habe in diesem Sommer die Herzlichkeit der Menschen vermisst. Ich sehe viel Traurigkeit und Hilflosigkeit. Die Leute sind mit dieser Situation total überfordert. Die Maßnahmen, welche die Politik ergriffen hat, halte ich für überzogen."
Margot Pauly
„In unserem Alter ist es nicht das Problem, dass wir heuer nicht verreisen können“, meint Margot Pauly. „Ich vermute aber schon auch, dass die jungen Leute, die noch nicht so viel von der Welt gesehen haben, das Reisen schon vermissen. Gerade jetzt vor dem Hintergrund, dass die Zahlen wieder nach oben gingen, will ich nicht unterschreiben, dass ich das Reisen für besonders wichtig halte. Man kann doch bestimmt ein Jahr lang mal ein Stück weit kürzer treten.“
Irek Luczak
„Auf das Reisen kann man leicht verzichten. Das ganze Leben lang kann man reisen. Aber dass wir auch aufs Schätzlerbad verzichten müssen und auf den Wassersport, das geht mir schon ab“, sagt Irek Luczak. „Das Bürgerfest habe ich auch nicht vermisst. Auch das kann man nachholen. Was mir vielmehr abgegangen ist, dass waren die sozialen Kontakte, wie Hochzeiten, Geburtstage oder Jubiläen. Corona hat ganz stark die Gastronomie getroffen und vor allem auch die Schulen.“


















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.