Das merkten Anwohner bei der CSU-"Zuhörtour" kritisch an. Die Lösung wäre eine zusätzliche Lichtquelle dazwischen, auf der rechten Seite. Gespannt waren viele Gäste in der Diskussion mit CSU-OB-Kandidaten Dr. Benjamin Zeitler und CSU-Mitgliedern, wie es mit der Entwicklung des Areals weitergeht: ob Parkplätze, ein Multiplex-Kino oder anderweitige Bebauung entstehen werde. Die Stadtwerke ziehen mit ihren Werkshallen und Lastwagen an das Wasserwerk um und diese Fläche wird frei.
„Der Wittpark war ein Geschenk von Kommerzienrat Josef Witt an die Weidener Bürger und gehört ihnen dadurch auch“, merkte eine Seniorin an. Einen Weiher als Rekonstruktion des früheren Siechenweihers wollen viele Anwohner nicht, da man sowieso nicht darin schwimmen könne und Bootsverleihe an der Naab „untergegangen“ seien. Mückenplagen könnten ausbrechen. Es werde mit einer Wasserfläche kein CO2 gebunden und die dort stehenden alten Bäume würden als Frischluftfilter für die Innenstadt wegfallen. Die Schrebergärten am Wittgartendurchstich sind bis 2022 verpachtet und die Pachtverträge der Schrebergärten anfangs der Königsberger Straße rechts werden aktuell nicht mehr verlängert.
Einen Antrag bringt die CSU für einen sicheren Überweg der Schweigerstraße Richtung Königsberger Straße ein, damit die Gefahrenstelle für Fußgänger und Radfahrer beseitigt werde. An die nahe Bushaltestelle an der Schweigerstraße gehöre eine Überdachung und einen Abfallkorb, um für ein sauberes Weiden zu sorgen.
Leider kontrolliert die Polizei die Radfahrer auf der Seite des Wittparks nicht, die häufig auf dem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung radeln und uneinsichtig Gefahrensituationen mit Autofahrern erzeugen, die aus der Siechenstraße in die Hauptstraße abbiegen oder Richtung Berufsschule überqueren möchten. Anwohner befürchten das Zuparken ihrer Grundstücke in Zukunft, wenn kein neues Parkplatzangebot geschaffen werde.
Die Situation am Müllstandort am Anfang der Königsberger Straße habe sich wesentlich gebessert, merkte der öfter kontrollierende Stadtrat Hans Sperrer an. Sie sei nicht schlechter, wie an anderen Standorten. Ein Anwohner bemängelte die seit längerem dort lagernden großen Trommeln von unfertigen Kabelverlegungen am Straßenrand. Der einseitige Gehsteig werde durch Bauabsperrungen ganz blockiert und Mütter mit Kinderwagen und Kindern müssten auf die gefährliche Straße ausweichen. Bautätigkeit sei nicht mehr zu erkennen.














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