Weiden in der Oberpfalz
26.11.2018 - 18:29 Uhr

Ver.di Senioren wollen Aktivitäten fortsetzen –Ehrungen für Mitglieder

Die Ver.di Senioren trafen sich zur Jahresabschlussfeier in der Gaststätte Postkeller in gemütlicher Runde, um das zu Ende gehende Jahr zu betrachten und Rückschau zu halten.

Bild: R. Kreuzer
Von links: Manfred Haberzeth, Anton Fehlner, Heinz Gerstenberger, Sabine Zeidler, Waltraud Haberkorn, Peter Lachmann, Karl Köpf, Peter Hofmann, Alexander Gröbner. Bild: R. Kreuzer
Bild: R. Kreuzer Von links: Manfred Haberzeth, Anton Fehlner, Heinz Gerstenberger, Sabine Zeidler, Waltraud Haberkorn, Peter Lachmann, Karl Köpf, Peter Hofmann, Alexander Gröbner.

In seinem Kurzreferat stellte Vorsitzender der Senioren Manfred Haberzeth heraus, dass immer häufiger Bedenken aus Politik und Wirtschaft laut werden, die Finanzierbarkeit des Sozialstaates hinkt. Dies zeigt, dass der Einsatz zur rechtlichen und finanziellen Sicherung der Regelungen aus den gesetzlichen Sicherungssystemen nicht nachlassen darf. „Darauf haben sich auch die Ver.di-Senioren in der Vergangenheit konzentriert und dies ist auch der Schwerpunkt für die Zukunft“, so Manfred Haberzeth beim Jahresrückblick. Auch bei der technischen Entwicklung dürfen Ältere nicht abgehängt werden. Deshalb wurde bereits für 2019 ein umfangreiches Programm mit dem Bayernlab vereinbart. Mit über 4 000 Mitgliedern in der Oberpfalz zählen die Rentnerinnen und Rentner der Gewerkschaft Ver.di zu einer der bedeutendsten Interessenvertretungen.

Der Zusammenhalt zeigt sich besonders in den Teilnehmerzahlen der einzelnen Veranstaltungen. Herausragend sind die Informationsfahrten aber auch die traditionelle Radltour zu den Kommunen der Region. Dabei stehen die kommunalen Herausforderungen im Mittelpunkt. Für Seniorinnen und Senioren ist dabei in den meisten Lebensbereichen die Ortsnähe wichtig.

Erstmals bekannt wurde in der letzten Veranstaltung, dass sich zwei Senioren um die Geschichte ihrer Eintrittsgewerkschaft besonders verdient gemacht haben. Günter Krist hat die Gewerkschaftsgeschichte in Grafenwöhr zu Papier gebracht und Heinz Gerstenberger die Entwicklung von der Postgewerkschaft zu Ver.di aufgelegt. Gerstenberger hat die Darstellung unter der Überschrift “Zukunft braucht Herkunft“ gesehen. Haberzeth zeichnete beide für diese besonderen Aktivitäten aus. Weiter erhielt Waltraud Haberkorn für 50-jährige Mitgliedschaft einen Blumengruß und eine Urkunde. Anton Fehlner erhielt ein besonderes Lob für seine Bildberichterstattung bei den lnfofahrten und Albert Ulla dafür, dass sie nie ein Anliegen ablehnt und damit eine Säule der Gewerkschaftsarbeit darstellt. Mit einer Flasche Rotwein dankte Haberzeth auch Peter Lachmann und Karl Köpf vom befreundeten Autoclub ACE für die Unterstützung

Grußworte übermittelte Sabine Zeidler auch im Namen des Oberbürgermeisters Kurt Seggewiß. „Ich bin erstmalig in meiner Funktion bei euch und bin überrascht über die informativen, politischen und auch geselligen Aktionen und Vorträge“. DGB-Sekretär Peter Hofmann, Verdi-Sekretär Udo Hartl und Verdi-Geschäftsführer Alexander Gröbner schlossen sich an.

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