05.02.2019 - 10:18 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Vergifteter Hundeköder entpuppt sich als Brotzeit

"Nichts als Käse" schreibt die Weidener Polizei in ihrer Mitteilung: An den Gerüchten um vergiftete Hundeköder in Weiden, Schirmitz und Rothenstadt ist nichts dran. Die gefundenen Lebensmittel sind nicht giftig.

Symbolbild.
von ​Tina Sandmann Kontakt Profil

Zuletzt kursierten in der Öffentlichkeit und in den Sozialen Medien immer wieder Gerüchte über vergiftete Hundeköder. Verdächtig aussehende Lebensmittel wurden bei der Polizei abgegeben. Rasch war fälschlicherweise von mehreren „gesicherten“ Funden und auch mehreren verendeten Hunden die Rede.

Experten der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München untersuchten die Käsestücke, die kürzlich bei der Polizei abgegeben wurden. Das Ergebnis: Es war Käse – eine Brotzeit.

Der toxikologische Untersuchungsbericht bestätigt: „ Das eingesandte, unauffällige Material wurde einem breiten toxikologischen Screening unterzogen, wobei sich keinerlei Hinweise auf das Vorhandensein toxischer Substanzen ergaben.“

"Hundebesitzer können also aufatmen", betont die Polizei. Eine akute Gefährdung besteht derzeit nicht und hat wohl auch, wenn man sich das Gutachten vor Augen hält, nie bestanden.

Die Vorgeschichte zu den angeblichen Gift-Ködern

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