17.09.2018 - 12:05 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Das Volksfestkonzept ist aufgegangen

Festwirt und Schausteller sind sich einig: Der September ist eine gute Wahl. Drei Namen fallen beim 1. Weidener Volksfest unter der Regie der Stadt.

von Helmut KunzProfil

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Rechtsdezernent Hermann Hubmann und Platzmeister Peter Rackl. Diese Troika habe das Fest gerettet. Das Konzept - "In der Kürze liegt die Würze" - sei aufgegangen. Allerdings erhoffe man sich trotzdem beim nächsten Mal neun statt fünf Tage, um ein eventuell verregnetes Wochenende abzufedern.

Flohmarkt und Gewerbeschau hätten voll eingeschlagen und zusätzliches Publikum auf die Festwiese gelockt.Natürlich habe das Wetter mitgespielt. Man sei auf dem richtigen Weg. Künftig wäre es allerdings besser, die Messezeiten zu ändern. Während der Sonntag beibehalten werden sollte, reiche es an Werktagen völlig aus, nur noch von 17 bis 20 Uhr zu öffnen. An anderer Stelle wurde die Bitte laut, im nächsten Jahr ein Landwirtschaftsfest zu installieren. Dies funktioniere in anderen Städten auch sehr gut.

Dabei sein müssten dann unbedingt Großtraktoren, Mähdrescher, Schweine und Kühe. "Die Leute kommen, kaufen einen Gurkenhobel, probieren die Freisuppe und besuchen hinterher das Volksfest." Riesenrad, Geisterbahn, Spiegelkabinett, Berg- und Talbahn lockten Fahrgäste an. Dass so viele große Attraktionen auf dem Platz seien, liege an der Jahreszeit. "Der September ist schon gut." Regensburg, Amberg - Weiden werde dazwischengeschoben.

Festwirt Gerhard Böckl freute sich über ein tolles Auftaktwochenende. Am Freitag spielte gleich "Highline" mit Riesenanhang. Am Samstag trat die Münchner Partyband "Manyana" auf die Bühne. Am Sonntagnachmittag folgte die italienische Modenschau. Die Boutique "Glanzhaft" präsentierte die neueste italienische Herbst- und Winterkollektion für Damen und Herren. Trends: Lila und Senf. Abends spielten die "Montanas": Das Zelt war voll, der Festplatz ebenfalls. Begrüßt wurden die zahlreichen amerikanischen Besucher. Festwirt Böckl: "Wir brauchen zwei Feste im Jahr. Das gehört zu einer Stadt wie Weiden einfach dazu."

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