16.07.2019 - 11:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Vorbereitungen für Wissenschaftstag in Weiden laufen

Es wird eine der ganz großen Veranstaltungen in der Max-Reger-Halle. Der Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg am kommenden Freitag stellt die Beteiligten vor große Herausforderungen.

Mit dem Wissenschaftstag kommt die Europäische Metropolregion Nürnberg nach Weiden.
von Siegfried BühnerProfil

Für das rund 15-köpfige Catering-Team der Gastronomie Hüttel in der Max-Reger-Halle beginnt die Arbeit am Wissenschaftstag der Metropolregion sehr früh am Morgen. Bereits um 10 Uhr tagen der Rat und die Mitglieder der Metropolregion. Kaffee, Kuchen und Brezeln sind gefragt. Die größte Herausforderung folgt ab 11 Uhr, wenn die derzeit 833 angemeldeten Besucher zu Vorträgen und Gesprächsrunden eintreffen.

1000 Flaschen Wasser, 800 Liter Säfte, 2000 Tassen Kaffee, 600 Kuchen dazu Frankenwein und Max-Reger-Bier stehen bereit. Für den Ratsempfang müssen 1800 Teile als Fingerfood hergerichtet werden, rechnet Hans-Rudolf Hüttel vor. „Alles soll aus der Region kommen“ lauten die Vorgaben des Wissenschaftstag-Projektbüroleiters Ralf Gabriel. Von „Großkampftagen“ spricht Johannes Häring, Geschäftsführer der Max-Reger-Halle.

Am Vorabend findet das Sommerkonzert des Augustinus-Gymnasiums statt und bereits am Abend des Wissenschaftstags müssen die Vorbereitungen für das Chorfest des Fränkischen Sängerbunds beginnen. Circa 30 Mitarbeiter im Team der Max-Reger-Halle sorgen dafür, dass für Besucher und Aussteller auch Technik und Infrastruktur hergerichtet sind. Fast alle Räume des Gebäudes werden für die Großveranstaltung benötigt.

Eröffnung und Talkrunde, unter anderem mit dem tschechischen Vizepremier Karel Havlíček und dem bayrischen Staatsminister Florian Herrmann sowie „Key-Note-Vortrag“ von Siemens-Vorstand Klaus Helmrich finden im großen Gustl-Lang-Saal statt. Für die fünf Panels zu den Einzelthemen „Arbeit und Bildung 4.0“, „Logistik und E-Commerce“, „Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft“, „Gateway Mittel- und Osteuropa und Energie“ sowie „Energie, Technologie und Nachhaltigkeit“ wird der gesamte Gebäudekomplex, einschließlich Untergeschoss benötigt. Zahlreiche namhafte Wissenschaftler und Unternehmensvertreter sind an Vorträgen und Diskussionen in den Panels beteiligt.

Seit fast einem Jahr laufen die Vorbereitungen für den Wissenschaftstag. Sponsoren mussten gewonnen werden, damit der Gesamtetat von über 100.000 Euro finanziert werden konnte. Sponsoren treten nicht nur als Geldgeber auf, sondern sind laut Projektbüroleiter Gabriel Mitglieder einer „Privat-Partnership“, die auch inhaltliche Beiträge liefern. Ein Projektbüro der Metropolregion und die OTH Amberg-Weiden sind federführend für die Organisation. Gastgeber sind die Stadt Weiden und die Hochschule. Seit Herbst fanden sieben Absprachetreffen aller Beteiligten statt. Immer dabei auch die Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth.

Das Programm ist deutlich auf Themenstellungen aus der Veranstalterregion ausgerichtet. Hochschule und Stadt Weiden prägten die Themen. Deshalb lautet das Generalthema des Wissenschaftstags „Gateway ländliche Räume“. OTH-Präsidentin Andrea Klug freut sich, dass es gelungen sei, Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Gesellschaft aus der gesamten Metropolregion nach Weiden zu holen. Sie werden sich mit Themen beschäftigen, die für Region und Hochschule wichtig sind.

Für den Wissenschaftstag wurde auch eine eigene Internetseite eingerichtet. Dort sind die Einzelheiten des Programms zu lesen. Koordinator der Vorbereitungen seitens der Hochschule war OTH-Referent Michael Tschapka. Er freut sich, dass sich während der Vorbereitungen für den Wissenschaftstag „Hochschule und Unternehmen weiter näher gekommen sind“. Unternehmensvertreter würden auch die Hauptgruppe unter den Anmeldungen bilden, sagt Tschapka. Über 20 Ausstellungsstände von Einrichtungen der Region und der Sponsoren erwarten die Besucher außerdem. Dazu kommt eine ähnlich hohe Zahl von Display-Ständen.

Noch herrscht Ruhe vor der Max-Reger-Halle, doch am Wissenschaftstag wird es eng zugehen, wenn über 800 Besucher und zahlreiche Aussteller kommen werden.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Wissenschaftstags:

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