"Kein schönes Flugwetter", sagte Vorsitzender Jo Mensing. Trotzdem wollten viele Gäste fliegen. Eine wackelige Angelegenheit bei diesen Böen. 15 Piloten waren im Einsatz. Die Rundflüge über Weiden dehnten sich bis in die Abendstunden aus, weil sich der Wind später legte. Das Fest hätte auch bei Regen stattgefunden, erklärte der Chef-Flieger. "Wir können ja auch in die Halle gehen."
Die war ohnehin vollbesetzt. Zum ersten Mal präsentierte sich in unmittelbarer Nachbarschaft die neue Flugschule "Flugwelt" von Anton Moll, der aus Bruck nach Weiden zurückgekehrt ist. Die Vorführungen eines Doppeldeckers und Ultraleicht-Seglers mussten aber wegen des Windes abgeblasen werden. Für die Kinder gab es wieder eine Ecke, in der sie Flugmodelle basteln konnten. Für Ende Oktober erwarten die Aeronauten einen nagelneuen, leistungsstarken Doppelsitzersegler mit Hilfsantrieb. Eine Arcus M. "Die wird uns segelflugtechnisch wieder nach vorne bringen", glaubte Mensing.
Der Hitzesommer habe dem Flugverkehr in Latsch nicht geschadet. Im Gegenteil. Für den Leistungssegelflug sei das Wetter ideal gewesen, hieß es. Obwohl der Verein seinen Duo-Doppelsitzer bereits Anfang der Saison verkauft hatte - er hatte sich beim Bayerischen Luftsportverband einen Ersatzsegler ausgeliehen - hatten die Piloten mit den Einsitzern Streckenflüge bis 860 Kilometer zurücklegen können. Ein in Erbendorf gestarteter Pilot schaffte sogar 1100 Kilometer. "Trotz der Hitze für die Segelfliegerei eine gute Saison. Die meisten Wochen waren thermisch gesehen hervorragend."


















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