In der Oberpfalz haben am Dienstag rund 200 Beschäftigte der Deutschen Telekom die Arbeit niedergelegt. Der ganztägige Warnstreik fand in Weiden und Regensburg statt und umfasste Mitarbeiter aus Technik, Service, IT, Shops und Innendienst. Das teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Hintergrund sei die laufende dritte Tarifverhandlungsrunde, in der die Arbeitgeberseite bislang kein Angebot vorgelegt habe.
Eva Bößl, bayerische Arbeitskampfleiterin von Verdi, kritisierte auf der Kundgebung in Weiden das Fehlen eines Angebots. Sandra Berger, regionale Arbeitskampfleiterin, hob den großen Zusammenhalt hervor: „Die Beteiligung heute zeigt, wie groß der Unmut in den Betrieben ist." Bereits in den vergangenen Tagen hatten laut Verdi Warnstreiks und andere Aktionen den Druck deutlich erhöht. Besonders in Bayern sei es zu zahlreichen geschlossenen oder nur eingeschränkt geöffneten Telekom-Shops gekommen.
Verdi kritisiert, dass die Arbeitgeber noch immer kein Angebot vorgelegt hätten. Eine Ausweitung der Arbeitskampfmaßnahmen werde nicht ausgeschlossen.
Diese Meldung basiert auf Informationen von ver.di und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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