23.02.2021 - 09:57 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Wasserwacht Weiden-Flossenbürg wählt neu

Normalerweise kümmern sich die Aktiven der hiesigen Wasserwacht um das Schätzlerbad, die WTW und den Gaisweiher. In der Pandemie ist es ruhiger. Trotzdem muss ein Vorstand gewählt werden.

Johannes Lang führt ab jetzt die Wasserwacht-Ortsgruppe Weiden-Flossenbürg
von Autor hczProfil

Fast fünf Jahre lang führte Benjamin Hahn die Wasserwacht-Ortsgruppe Weiden-Flossenbürg. Bei den Neuwahlen übernahm nun Johannes Lang den Vorsitz. Hahn bleibt der fast 350 Mitglieder starken Gruppe als Zweiter Vorsitzender erhalten.

Wegen Rotkreuz-interner Vorschriften war eine Präsenzwahl vorgeschrieben und deshalb fuhren am Sonntag zahlreiche Wahlberechtigte ins Rotkreuzzentrum nach Neustadt/WN. Das Weidener Rotkreuzhaus ist wegen der Coronapandemie als Impfzentrum belegt.

Bei der Wahl zum Technischen Leiter gab es einen Gleichstand. Christian Glaser und Florian Lang erhielten je 29 Stimmen. Deshalb muss eine Stichwahl stattfinden. Sie findet, so Wahlleiter Martin Prem, am kommenden Sonntag abermals im Rotkreuzhaus Neustadt/WN, von 14 bis 15 Uhr, statt. Das Amt des Ortsgruppen-Kassiers übernahm Jonas Hammer. Er setzte sich gegen Filip Zubak und Theresa Schwab durch. Die Jugendleitung übernimmt, wie bewährt, Elisabeth Stenzel. Sie hat zwei Stellvertreterinnen: Johanna Stenzel und Jessica Schinke.

Hahn, der bisherige Ortsgruppenleiter, berichtete von einer stetigen Aufwärtsentwicklung seit 2017. Damals führte man ein „Seepferdchen-Training“, zusätzlich zu den Trainingsabenden der Großen und des Nachwuchses, ein. Viele Einsätze – zur Suche von Vermissten an Stauseen, in Weiden am Flutkanal und beim Stadtbad sowie in Moosbach und in Eschenbach – und auch Übungen und Filmdrehs als PR-Maßnahmen hätten die Wasserwachtler stark gefordert, so Hahn. Zahlreiche Geräte seien neu angeschafft, Hunderte von Ausbildungsstunden absolviert und ebenso viele Kurse durchgeführt worden. Die Ausbildung der Bevölkerung gehört ebenso zu den Aufgaben der Wasserwacht, wie die Absicherung der Frei- und Hallenbäder der Region. Besonders beliebt seien bisher die jährlichen Zeltlager gewesen, berichtete Jugendleiterin Elisabeth Stenzel. Am Gaisweiher, bei der Scharlmühle bei Parkstein, an der Schweinmühle und bei Plößberg hätten diese in den vergangenen Jahren stattgefunden. 2020 und auch heuer habe allerdings Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nach Winterwanderungen, Kletterausflügen, Rafting, Bastelaktionen und mehr sei gemeinsames Eislaufen im Januar 2020 die letzte Aktion gewesen, die in Präsenz hatte durchgeführt werden können. Seit März 2020 habe es nur ein einziges Training gegeben, bedauerten Stenzel und Hahn. Wenn die Corona-Maßnahmen wieder gelockert und die Bäder geöffnet sind, wird, neben der theoretischen Ausbildung, auch die praktische Ausbildung wieder voll in Angriff genommen, sicherten sie zu.

Die Wasserwacht in Weiherhammer ist die größte in der BRK-Kreiswasserwacht

Weiherhammer

 

 

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