"Die Vorbereitungen haben länger gedauert, als der Beitrag selbst", scherzt Waltraud Witteler am Donnerstag nach ihrem Auftritt im ARD-Frühstücksfernsehen zum Thema giftige Wildpflanzen. In knapp sechs Minuten umriss die 75-jährige Wildkräuterexpertin in der Sendung "livenachneun" die Gefahren von möglichen Doppelgängern beim Sammeln von Wildpflanzen.
Als aktuelles Beispiel nannte sie den jetzt blühenden Holunder, der leicht mit dem hochgiftigen Schierling verwechselt werden könnte. "Der darf auf keinen Fall in einer Bowle landen." Auch Giersch, der jeden Salat würzt, ähnelt dem giftigen Wasserschierling. Anlass für den Beitrag war, dass es im Frühjahr immer wieder zu Todesfällen beim Sammeln von Bärlauch kommt, der dem giftigen Maiglöckchen ähnlich sieht. Wittelers Anliegen sei es, hier Aufklärungsarbeit zu leisten.















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